Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Sanktionen gegen Iran wegen Menschenrechtverletzungen
Brüssel () – Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen.
Übereinstimmenden Berichten zufolge richten sich die Strafmaßnahmen gegen mehrere Personen und Organisationen, die an der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten und der Unterstützung Russlands beteiligt sein sollen. Zudem wird erwartet, dass im Laufe des Tages beschlossen wird, die iranische Revolutionsgarde auf die Terrorliste der EU zu setzen.
Die neuen Sanktionen sehen dem Vernehmen nach vor, dass Vermögenswerte der betroffenen Akteure in der EU eingefroren werden. EU-Bürgern und Unternehmen soll untersagt werden, ihnen Gelder zur Verfügung zu stellen. Zudem sind Einreiseverbote in die EU für die betroffenen Personen vorgesehen. Die Liste von Gütern, die nicht mehr aus der EU in den Iran ausgeführt werden dürfen, soll ebenfalls erweitert werden.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte im Vorfeld die Listung der Revolutionsgarden als dringend notwendig bezeichnet und die iranische Führung als „Unrechtsregime“ kritisiert. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerte, dass es einen Konsens zur Listung der Revolutionsgarden gebe, ergänzte aber, dass die diplomatischen Kanäle zum Iran offen bleiben sollten. Die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrorgruppe gilt eher als politisches Symbol, da sie wohl wegen bereits bestehender Sanktionen voraussichtlich kaum praktische Bedeutung haben wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Iran-Protest (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Außenminister beschließen neue Sanktionen gegen den Iran.
- Sanktionen richten sich gegen Personen und Organisationen, die Proteste niederschlagen und Russland unterstützen.
- Vermögenswerte werden eingefroren und Einreiseverbote für betroffene Personen verhängt.
Warum ist das wichtig?
- Sanktionen sollen gewaltsame Niederschlagung von Protesten im Iran ahnden.
- Unterstützung Russlands durch den Iran soll unterbunden werden.
- Listung der Revolutionsgarde als Terrorgruppe verstärkt Druck auf das iranische Regime.
Wer ist betroffen?
- Personen und Organisationen, die an der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten beteiligt sind
- Personen und Organisationen, die die Unterstützung Russlands leisten
- Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde
Zahlen/Fakten?
- Neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen
- Vermögenswerte der betroffenen Akteure in der EU werden eingefroren
- Einreiseverbote in die EU für die betroffenen Personen vorgesehen
Wie geht’s weiter?
- Einführung neuer Sanktionen gegen den Iran
- Einstufung der iranischen Revolutionsgarde auf die Terrorliste der EU
- Einreiseverbote und Vermögenssperren für betroffene Personen und Organisationen
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