Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Organisation in Gießen gegründet
Gießen () – Die AfD hat in Gießen begleitet von massiven Protesten ihre neue Jugendorganisation mit dem Namen „Generation Deutschland“ gegründet.
Beim Gründungskongress verabschiedeten mehr als 800 Teilnehmer ein Jugendstatut, das die Rolle und Arbeit der neuen Organisation regelt. Diese soll im Gegensatz zur Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ eng an die AfD angebunden sein.
Die „Junge Alternative“ hatte sich im Frühjahr aufgelöst, nachdem die AfD sich von ihr getrennt hatte. Der Grund dafür war die lose Anbindung der JA an die Partei, was der AfD wenig Einfluss auf das Verhalten der Mitglieder ermöglichte. Zudem war die JA als eigenständiger Verein vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft worden und drohte, verboten zu werden.
Mitglied der neuen Jugendorganisation kann in der Regel nur sein, wer bereits AfD-Mitglied ist. Verstöße gegen Regeln oder Fehlverhalten können geahndet werden, bis hin zum Parteiausschluss. Die Organisation steht allen AfD-Mitgliedern unter 36 Jahren offen. AfD-Chefin Alice Weidel bezeichnete die „Generation Deutschland“ als Kaderschmiede für die Partei, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | AfD-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- AfD gründet neue Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Gießen.
- Über 800 Teilnehmer verabschieden Jugendstatut für die Organisation.
- Die "Junge Alternative" wurde aufgelöst und war zuvor als rechtsextremistisch eingestuft.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der direkten Anbindung der Jugendorganisation an die AfD
- Fokus auf Einflussnahme und die Entwicklung neuer Parteikader
- Reaktion auf frühere rechtsextremistische Einstufungen und interne Probleme der Vorgängerorganisation
Wer ist betroffen?
- Mitglieder der AfD unter 36 Jahren
- Teilnehmer des Gründungskongresses
- Angehörige der aufgelösten "Jungen Alternative"
Zahlen/Fakten?
- mehr als 800 Teilnehmer beim Gründungskongress
- Organisation offen für AfD-Mitglieder unter 36 Jahren
- "Junge Alternative" wurde wegen rechtsextremer Einstufung aufgelöst
Wie geht’s weiter?
- Aufbau der neuen Jugendorganisation "Generation Deutschland"
- Vorbereitung auf kommende Landtagswahlen
- Möglichkeit des Ausschlusses bei Regelverstößen
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