Politik: Deutschland-Britannien in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem neuen britischen Premierminister Andy Burnham zu seinem Amtsantritt gratuliert. „Das Vereinigte Königreich und Deutschland sind einander enge Verbündete und Partner“, schrieb der Kanzler am Montag. „Gerade in diesen Zeiten beweist sich unsere tiefe Verbundenheit. Sehr gern möchte ich mich mit Ihnen zu den vor uns liegenden Herausforderungen austauschen.“ Merz lud Burnham zu diesem Anlass zu einem baldigen Antrittsbesuch nach Berlin ein.
Zuvor hatte Regierungssprecher Stefan Kornelius die Erwartungen an den neuen Premier formuliert. „Die Erwartung ist, dass Deutschland und Großbritannien das sehr gute Verhältnis miteinander pflegen, die enge Verbindung, die Partnerschaft, die Freundschaft weiter ausbauen, dass sie auf dem aufbauen, was bisher geleistet wurde“, sagte Kornelius der . Die Zusammenarbeit mit Burnhams Vorgänger Keir Starmer sei „exzellent“ gewesen. Daran wolle man nahtlos anschließen. „Wir haben 2025 den Kensington-Vertrag geschlossen. Das ist quasi das Fundament der Beziehungen, auch gerade nach dem Brexit“, fügte Kornelius hinzu. „Und auf diesem Vertrag aufbauend freut sich der Bundeskanzler auf die Zusammenarbeit und freut sich auf die erste Begegnung mit Herrn Burnham.“
Über eine mögliche weitere Annäherung der Briten an die EU unter der Führung Burnhams wollte Kornelius derweil nicht spekulieren. „Das sind innerbritische Entscheidungen, die werden wir natürlich eng begleiten und beobachten“, sagte er. „Aber alles, was die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der Europäischen Union und Deutschland fördert, wird Unterstützung finden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 16.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte dem neuen britischen Premierminister Andy Burnham zu dessen Amtsantritt
- Merz lud Burnham zu einem baldigen Besuch nach Berlin ein und kündigte Gespräche zu anstehenden Herausforderungen an
- Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte, Deutschland wolle die gute Zusammenarbeit mit Großbritannien fortsetzen und auf dem Kensington-Vertrag aufbauen
Warum ist das wichtig?
- Stärkt die Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem neuen britischen Premierminister zum Ausbau der Partnerschaft
- Knüpft an den Kensington-Vertrag als Fundament der Zusammenarbeit nach dem Brexit an und fördert Kontinuität in den Verhandlungen
- Ermöglicht einen Austausch über gemeinsame Herausforderungen und unterstützt Initiativen, die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien, der EU und Deutschland verbessern
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Neuer britischer Premierminister Andy Burnham
- Regierungssprecher Stefan Kornelius
Zahlen/Fakten?
- Deutschland und Großbritannien schlossen 2025 den Kensington-Vertrag
- 2026 wird Burnham zu einem Antrittsbesuch nach Berlin eingeladen
- Zusammenarbeit mit Keir Starmer war „exzellent“
Wie geht’s weiter?
- Merz gratuliert Burnham und bietet einen baldigen Antrittsbesuch in Berlin zum Austausch über anstehende Herausforderungen an
- Deutschland will nahtlos an die exzellente Zusammenarbeit mit Starmer anschließen und auf dem Kensington-Vertrag von 2025 aufbauen
- Zusammenarbeit mit der EU und mögliche Annäherung der Briten werden eng begleitet und unterstützt, wenn sie der Kooperation förderlich ist
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