Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Merkel äußert Skepsis zur Vermittlerrolle
Berlin () – Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Skepsis auf die Debatte über eine mögliche Vermittlerrolle für ihren Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) oder sie selbst im Ukraine-Krieg reagiert.
Man müsse sich nur in die Situation im Jahr 2014 zurückversetzen, sagte sie am Montag im WDR-„Europaforum“ auf der Republica in Berlin. „Damals war die Krim annektiert worden, die militärischen Aktionen Russlands im Donbass begannen, und dann haben wir diese Minsk-Verhandlungen geführt – Präsident Hollande und ich.“ Die habe man mit Putin nur führen können, „weil wir politische Macht hatten, weil wir Regierungschefs waren“.
Sie zweifle an der Idee, man könnte „irgendwie dahin gehen zu einem amtierenden Regierungschef, wie der russische Präsident das ja ist“. Man brauche die Macht. „Und ich persönlich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, einen Vermittler zu fragen, ob er für mich nach Minsk fährt und dort mit Putin spricht“, so Merkel.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Markus Preiß und Angela Merkel am 18.05.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Angela Merkel äußert Skepsis zur Idee einer Vermittlerrolle für sich oder Gerhard Schröder im Ukraine-Krieg.
- Sie verweist auf die politischen Voraussetzungen der Minsk-Verhandlungen 2014.
- Merkel betont, dass man für eine solche Vermittlung politische Macht benötige.
Warum ist das wichtig?
- Skepsis gegenüber der Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg
- Betonung der Notwendigkeit politischer Macht für Verhandlungen
- Zweifel an der Effektivität einer Vermittlung ohne Regierungschef-Status
Wer ist betroffen?
- Angela Merkel (CDU)
- Gerhard Schröder (SPD)
- Wladimir Putin
Zahlen/Fakten?
- Angela Merkel reagiert skeptisch auf Vorschläge zur Vermittlerrolle für Gerhard Schröder oder sie selbst.
- Verweis auf die Minsk-Verhandlungen von 2014, die mit politischen Machtmitteln geführt wurden.
- Zweifel an der Wirksamkeit eines Vermittlers in der aktuellen Situation.
Wie geht’s weiter?
- Angela Merkel äußert Skepsis gegenüber der Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg
- Macht und politische Positionen sind entscheidend für Verhandlungen
- Keine Angabe
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