Dax lässt kräftig nach – Öl und Gas teurer

29. Januar 2026
1 min Lesezeit

Dax lässt kräftig nach – Öl und Gas teurer

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax-Verluste und Marktbewegungen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.309 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart baute der Dax am Nachmittag seine Verluste deutlich aus.

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Siemens, EGA und Vonovia an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das klare Schlusslicht bildeten die SAP-Aktien mit einem Kurssturz von fast 16 Prozent.

„Wenn das größte Technologieunternehmen an der Frankfurter Börse mit KI-Fantasie in diesem Stadium bereits Zeichen einer Wachstumsabschwächung zeigt, kann der Dax nicht anders als fast 500 Punkte verlieren“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Nicht nur, dass allein die Gewichtung von SAP numerisch für einen Großteil der Verluste verantwortlich ist, zusammen mit der Enttäuschung von Microsoft am Vorabend waren die Zahlen ein weiterer Stimmungskiller für den so hoffnungsvoll ins neue Börsenjahr gestarteten Leitindex.“

SAP sei beinahe über sein eigenes Geschäftsmodell gestolpert, so Romar. „So wie die Walldorfer zunehmend KI in ihre Prozesse integrieren, könnten sie in der Zwischenzeit überholt werden, wenn die heutigen Kunden morgen in Zukunft selbst verstärkt KI einsetzen und sich von der teuren SAP-Lösung verabschieden“, sagte sie. „Noch spricht das Management zwar von vollen Auftragsbüchern, die sich in Zukunft auch gewinnträchtig in der Bilanz niederschlagen sollen. Aber es ist wie bei den hochgehypten Technologieaktien in den USA: Auch dort verzeihen Anleger bei den aktuell hohen Bewertungen keine auch noch so kleine Wachstumsdelle.“

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 40 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 70,78 US-Dollar, das waren 3,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1932 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8381 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax fiel um 2,1 Prozent auf 24.309 Punkte.
  • SAP-Aktien stürzten fast 16 Prozent ab.
  • Gas- und Ölpreise stiegen.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang des Dax zeigt Unsicherheit im Markt
  • SAP-Verluste könnten als bedeutender Stimmungsindikator wirken
  • Steigende Energiepreise beeinflussen Verbraucher und Wirtschaft

Wer ist betroffen?

  • Anleger von SAP
  • Dax-Investoren
  • Verbraucher von Gas und Öl

Zahlen/Fakten?

  • Dax fiel auf 24.309 Punkte, Minus von 2,1 Prozent
  • SAP-Aktien fielen um fast 16 Prozent
  • Gaspreis stieg um 3 Prozent auf 40 Euro pro MWh

Wie geht’s weiter?

  • Dax könnte weiter fallen, abhängig von SAP und anderen Technologieunternehmen.
  • Gas- und Ölpreise steigen, was Verbraucherpreise beeinflussen könnte.
  • Euro schwächt sich leicht gegen den Dollar.
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