Politik: Söder zu Kanzleroptionen in Bayern
München () – Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder steht angeblich nicht mehr als Kandidat für das Amt des Kanzlers zur Verfügung. „Dieses Kapitel ist abgeschlossen“, sagte Söder dem „Handelsblatt“ für dessen Mittwochausgabe. „Die Frage stellt sich heute nicht – und sie wird sich auch in Zukunft nicht mehr stellen“, sagte er.
Eine erneute Spitzenkandidatur bei der bayerischen Landtagswahl 2028 kann sich der Parteichef aber durchaus vorstellen. „Ich freue mich, mit voller Kraft für Bayern arbeiten zu dürfen. Wenn Partei und Bürger es wollen, mache ich gerne weiter“, sagte Söder.
Auf die Frage, warum er seine frühere Forderung für eine Begrenzung der Amtszeit auf zehn Jahre nicht mehr aufrecht erhält, sagte der CSU-Politiker: „Ich hatte es damals im Landtag angeboten – die Parteien wollten es nicht.“ Mittlerweile macht ihm die Kleinpartei ÖDP in Bayern Ärger, die eine Volksabstimmung über eine solche Amtszeitbegrenzung durchsetzen will. Hätte sie damit am Ende Erfolg, könnte Söder 2028 nicht mehr antreten.
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| Bildhinweis: | Markus Söder (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Markus Söder sagt, er stehe nicht mehr als Kandidat für das Kanzleramt zur Verfügung und das Kapitel sei abgeschlossen
- Söder sieht eine mögliche erneute Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2028 als weiterhin möglich an
- Er hält die frühere Forderung nach Amtszeitbegrenzung auf zehn Jahre nicht mehr aufrecht; die ÖDP in Bayern will dazu eine Volksabstimmung erzwingen, die seine Kandidatur 2028 verhindern könnte
Warum ist das wichtig?
- Söder stellt klar, dass er nicht mehr als Kanzlerkandidat zur Verfügung steht, wodurch sich die politische Lage auf Bundesebene verändert
- Söder könnte sich bei der Landtagswahl 2028 erneut als Spitzenkandidat aufstellen und seine weitere Ausrichtung auf Bayern signalisieren
- Eine mögliche Amtszeitbegrenzung per Volksabstimmung (ÖDP) könnte Söders erneute Kandidatur 2028 verhindern
Wer ist betroffen?
- Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef
- Die ÖDP in Bayern, die Ärger macht und eine Volksabstimmung zur Amtszeitbegrenzung durchsetzen will
Zahlen/Fakten?
- Söder sagte, er stehe angeblich nicht mehr als Kandidat für das Amt des Kanzlers zur Verfügung
- Er schließt eine erneute Kanzlerkandidatur aus, für die bayerische Landtagswahl 2028 hält er eine Spitzenkandidatur jedoch für möglich
- Die Amtszeitbegrenzung auf zehn Jahre wurde im Landtag von ihm angeboten, von den Parteien aber abgelehnt
Wie geht’s weiter?
- Markus Söder stellt sich nicht mehr als Kanzlerkandidat zur Verfügung, das Kapitel sei abgeschlossen
- Er kann sich eine erneute Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2028 vorstellen und will mit voller Kraft für Bayern arbeiten
- Eine mögliche Volksabstimmung der ÖDP zur Amtszeitbegrenzung könnte Söder 2028 ein Antreten erschweren
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