Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltpolitik in Bayern: Naturschutzfonds 2026/27
München () – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat am Dienstag mitgeteilt, dass der Naturschutz im Doppelhaushalt 2026/27 mit zusätzlichen Landesmitteln gestärkt werden soll. Trotz genereller Konsolidierungsmaßnahmen werden dafür in den kommenden beiden Jahren jeweils 10 Millionen Euro bereitgestellt.
Für Maßnahmen im Kernbereich des Naturschutzes sind im aktuellen Doppelhaushalt jährlich rund 160 Millionen Euro vorgesehen.
Gleichzeitig forderte Glauber Klarheit bei den Bundesmitteln und kritisierte Kürzungen des Bundes im kooperativen Naturschutz. Seit 2024 fehlen jährlich etwa 6 Millionen Euro Bundesmittel für Vertragsnaturschutz und Landschaftspflege in Bayern.
Der Minister betonte, dass dieses Defizit mit Landesmitteln nicht mehr ausgleichbar sei.
Bayern setze sich zudem im Bundesrat für Nachbesserungen am EU-Mehrjahresfinanzrahmen 2028-2034 ein. Kritisiert werden insbesondere gekürzte EU-Fördersätze bei der Landschaftspflege und die geplante Auflösung des EU-LIFE-Programms.
Der Bundesrat hat sich der bayerischen Position angeschlossen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber kündigt zusätzliche Landesmittel für den Naturschutz im Doppelhaushalt 2026/27 an.
- Jeweils 10 Millionen Euro sollen trotz Konsolidierungsmaßnahmen bereitgestellt werden.
- Glauber kritisiert fehlende Bundesmittel im kooperativen Naturschutz und fordert Nachbesserungen am EU-Mehrjahresfinanzrahmen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung des Naturschutzes durch zusätzliche Landesmittel
- Restriktionen bei Bundes- und EU-Förderungen gefährden Naturschutzmaßnahmen
- Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung für nachhaltige Landschaftspflege
Wer ist betroffen?
- Naturschutzmaßnahmen in Bayern
- Verträge für Vertragsnaturschutz und Landschaftspflege
- EU-Mehrjahresfinanzrahmen 2028-2034
Zahlen/Fakten?
- 10 Millionen Euro zusätzlich für Naturschutz im Doppelhaushalt 2026/27
- 160 Millionen Euro jährlich für Naturschutz im aktuellen Doppelhaushalt
- Fehlen von 6 Millionen Euro Bundesmitteln jährlich für Vertragsnaturschutz seit 2024
Wie geht’s weiter?
- Stärkung des Naturschutzes mit zusätzlichen Landesmitteln
- Klarheit bei den Bundesmitteln gefordert
- Einsatz im Bundesrat für Nachbesserungen am EU-Mehrjahresfinanzrahmen
