Macron setzt bei Klimaschutz auf Kernkraft und erneuerbare Energien

15. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Macron setzt bei Klimaschutz auf Kernkraft und erneuerbare Energien

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Klimapolitik in Frankreich und Europa

Paris () – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert Europa auf, zur Weltspitze bei Dekarbonisierungsprojekten zu werden.

Zehn Jahre nach dem Pariser Klima-Abkommen zieht er in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) eine positive Bilanz der französischen Klimapolitik – warnt aber zugleich vor den Herausforderungen der kommenden Dekade.

„Seit der COP21 haben wir unsere Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 30 Prozent gesenkt. Unser Ziel ist eine Reduzierung um 50 Prozent bis 2030“, so Macron. „Diese Ergebnisse sind eine kollektive Leistung Frankreichs – der Erfolg unseres ökologischen Ansatzes, der Fortschritt und Schutz miteinander verbindet und uns ermöglicht, die Emissionen und die Arbeitslosigkeit zu reduzieren.“

Im Mittelpunkt der Strategie Frankreichs stehe danach der Energiemix: „Wir haben die Nuklearbranche wiederbelebt; Bau und Finanzierung von sechs neuen EPR2-Reaktoren sind bereits angelaufen, und wir entwickeln zudem kleine Reaktoren zur Wärmeerzeugung.“ Zugleich treibe den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran: „2024 war unser Strom zu mehr als 95 Prozent dekarbonisiert – eine weltweit führende Leistung.“

Macron appelliert an Europa: „Wir müssen diese Bemühungen auch auf europäischer Ebene fortsetzen, um zu vereinfachen, zu innovieren und unsere Branchen besser vor unlauterem Wettbewerb zu schützen.“ Er drückte seine Hoffnung aus, „dass die bevorstehenden Ankündigungen der Europäischen Kommission zeigen werden, dass sich eine Dynamik mit echter europäischer Präferenz entwickelt, sodass Europa wirklich zum Standort der ehrgeizigsten Dekarbonisierungsprojekte der Welt wird.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Macron fordert Europa auf, führend bei Dekarbonisierungsprojekten zu werden.
  • Frankreich hat Treibhausgasemissionen seit 1990 um 30 % gesenkt, Ziel sind 50 % bis 2030.
  • Ausbau von Nuklear- und erneuerbaren Energien wird vorangetrieben.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung von Dekarbonisierungsprojekten stärkt Europas Position global.
  • Erreichung von Klimazielen verbessert Umwelt und wirtschaftliche Stabilität.
  • Innovationsanreize für Industrie durch klare Strategien und Zusammenarbeit.

Wer ist betroffen?

  • Europa
  • Frankreich
  • Arbeitskräfte im Energiesektor

Zahlen/Fakten?

  • Treibhausgasemissionen seit 1990 um 30 Prozent gesenkt
  • Ziel: Reduzierung um 50 Prozent bis 2030
  • Strom 2024 zu mehr als 95 Prozent dekarbonisiert

Wie geht’s weiter?

  • Europa soll zur Weltspitze bei Dekarbonisierungsprojekten werden.
  • Weitere Ankündigungen der Europäischen Kommission werden erwartet.
  • Dynamik für europäische Dekarbonisierungsprojekte soll entwickelt werden.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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