Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Kernkraft-Debatte in Deutschland
Berlin () – Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller, sieht Chancen für ein Kernkraft-Comeback in Deutschland. „Ich begrüße die Äußerung von Kommissionspräsidentin von der Leyen außerordentlich“, sagte Müller der „Bild“ (Mittwochsausgabe). Kernkraft habe Zukunft, wenn es gelinge, kleine und sichere Reaktoren zu entwickeln, die günstigen Strom produzieren können.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuvor die Abkehr von Kernkraft als „strategischen Fehler“ bezeichnet. Müller sagte zugleich, dass Deutschland auch auf Kernfusion setzen müsse: „Kernfusion wird für Deutschland eine wichtige Energiequelle werden. Die Bundesregierung tut alles, um hier voranzukommen.“
Auch in der Industrie gibt es Hoffnung auf ein Kernkraft-Comeback in Deutschland. Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Oliver Zander, sagte der Zeitung: „Die Industrie benötigt im harten Wettbewerb niedrige Strompreise und verlässliche Energie. Das ist mitentscheidend für die Zukunft des Standorts Deutschland. Nur ein höheres Energieangebot kann dauerhaft niedrigere Energiepreise garantieren. Dafür kann auch die Kernkraft einen wichtigen Beitrag leisten. Deutschland muss sich mit dem Thema vorurteilsfrei beschäftigen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Atomkraftwerk (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sepp Müller sieht Chancen für ein Kernkraft-Comeback in Deutschland.
- Ursula von der Leyen bezeichnete die Abkehr von Kernkraft als "strategischen Fehler".
- Die Industrie fordert niedrigere Strompreise und verlässliche Energie durch Kernkraft.
Warum ist das wichtig?
- Chancen für ein Kernkraft-Comeback könnten die Energieversorgung in Deutschland sichern.
- Entwicklung sicherer Reaktoren und Kernfusion könnte zur Senkung von Energiepreisen beitragen.
- Erhöhung des Energieangebots ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
Wer ist betroffen?
- CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Industrie, insbesondere Arbeitgeberverband Gesamtmetall
- Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- Kernkraft könnte in Deutschland zurückkommen, wenn sichere und günstige Reaktoren entwickelt werden.
- EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte die Abkehr von Kernkraft einen "strategischen Fehler".
- Industrie fordert niedrigere Strompreise und verlässliche Energieversorgung für Wettbewerbsfähigkeit.
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung kleiner und sicherer Reaktoren
- Einsatz von Kernfusion als wichtige Energiequelle
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