Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Neue Strategien im Umgang mit China
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt auf einen anderen Umgang mit China. „Wir sind da viel zu lange naiv hinterhergelaufen“, sagte er am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. Er sei dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dankbar, dass es dazu auch eine Positionierung gebe.
„Ich glaube, jetzt geht es auch darum, mit China eng zusammenzuarbeiten“, so der Minister. „Aber das sollte uns nicht davon abhalten, selbstbewusst auch im Umgang mit China zu sein.“ Wenn man die „unfairen Handelspraktiken“ sehe, die in China immer mehr erweitert würden, dann brauche man dringend einen anderen Umgang und müsse auch klarer sein in den Maßnahmen gegenüber der Volksrepublik, sagte Klingbeil.
Kritisch äußerte der SPD-Chef sich zudem über die Entscheidung der US-Regierung, Ausländern den Zugang zu den besten KI-Modellen von Anthropic zu verwehren. Das sei eine Entscheidung, die „noch gar nicht ausreichend genug diskutiert wird“. Klingbeil forderte deshalb Konsequenzen mit Blick auf den Aufbau der digitalen Infrastruktur und die KI-Forschung in Europa.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil am 22.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drängt auf einen anderen Umgang mit China.
- Er kritisiert die naiven Handelspraktiken und fordert selbstbewusste Maßnahmen gegen China.
- Klingbeil äußert sich kritisch zur Entscheidung der US-Regierung bezüglich des Zugangs zu KI-Modellen.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit eines selbstbewussten und klaren Umgangs mit China
- Anstieg unfairer Handelspraktiken erfordert dringende Maßnahmen
- Forderung nach Konsequenzen für KI-Forschung und digitale Infrastruktur in Europa
Wer ist betroffen?
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD)
- Bundesregierung
- Unternehmen, die mit China interagieren
Zahlen/Fakten?
- Lars Klingbeil kritisiert den bisherigen Umgang mit China
- Forderung nach einem selbstbewussten und klaren Handlungsansatz gegenüber China
- Kritik an der US-Entscheidung zu KI-Modellen und Forderung nach Konsequenzen für die EU
Wie geht’s weiter?
- enger Umgang mit China suchen
- selbstbewusste Positionierung gegenüber unfairen Handelspraktiken
- Konsequenzen für digitale Infrastruktur und KI-Forschung in Europa fordern
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