Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik und Sicherheit bei Münchner Konferenz
München () – Kiews UN-Botschafter Andrij Melnyk und der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter üben scharfe Kritik am Fehlen konkreter Zusagen in Richtung der Ukraine auf der am Sonntagnachmittag zu Ende gegangenen Münchner Sicherheitskonferenz.
„Vielmehr beschränkten sich wesentliche Aussagen, auch die des Bundeskanzlers, auf die Analyse des geopolitischen Umbruchs“, sagte Kiesewetter dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). „Europa fehlt weiter ein gemeinsames Ziel der Ukraine-Unterstützung und ein Handlungsplan für die künftige europäische Sicherheitsarchitektur.“
Er beklagte, dass erneut keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern angekündigt oder Russland nicht einmal gemeinsam zur Anerkennung des Existenzrechts seiner Nachbarstaaten aufgefordert worden sei. „Das haben wir alles nicht gehört“, die Beiträge der westlichen Staaten auf der Konferenz seien von „Hybris“ geprägt gewesen und „ohne konsequente Handlungsvorgaben“ geblieben.
„Die Antwort auf die entscheidende Frage fehlte“, klagte auch Melnyk, obwohl er „einige flammende Grundsatzreden gehört“ habe: „Was müsste die EU, was müsste Deutschland schon heute militärisch tun, um die Kriegsdynamik zu verändern und Russland zum Frieden zu zwingen?“ Er warnte, dass ein „de-facto-Weiter-so-Kurs Europas“ den „barbarischen Krieg um Jahre verlängern“ werde.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kiews UN-Botschafter und CDU-Außenpolitiker kritisieren das Fehlen konkreter Zusagen für die Ukraine auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
- Das Hauptaugenmerk lag auf der Analyse geopolitischer Situationen, ohne verbindliche Maßnahmen oder Waffenlieferungen anzukündigen.
- Es fehlt ein gemeinsames Ziel und Handlungsplan für die Unterstützung der Ukraine und die europäische Sicherheitsarchitektur.
Warum ist das wichtig?
- Fehlende konkrete Zusagen zur Unterstützung der Ukraine gefährden zukünftige Sicherheitsarchitektur in Europa.
- Mangelnde erkennbare Strategie könnte den Konflikt verlängern und die Lage destabilisieren.
- Unzureichende militaristische Antworten auf Russlands Aggression stellen eine Gefahr für den Frieden dar.
Wer ist betroffen?
- Kiews UN-Botschafter Andrij Melnyk
- CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter
- Ukraine
Zahlen/Fakten?
- Keine konkrete Zusagen für die Ukraine auf der Münchner Sicherheitskonferenz
- Keine Ankündigung von Taurus-Marschflugkörpern
- Fehlende Handlungspläne für europäische Sicherheitsarchitektur
Wie geht’s weiter?
- Fehlende konkrete Zusagen zur Unterstützung der Ukraine anstreben.
- Entwicklung eines gemeinsamen Handlungsplans für die europäische Sicherheitsarchitektur forcieren.
- Dringende militärische Maßnahmen zur Änderung der Kriegsdynamik diskutieren.
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