Jens Spahn blickt positiv auf Coming-Out zurück

10. Juli 2026
1 min Lesezeit

Jens Spahn blickt positiv auf Coming-Out zurück

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Jens Spahn über sein Coming-Out

() – Unionsfraktionschef Jens Spahn blickt positiv auf sein Coming-Out zurück.

Spahn sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, dass seine Eltern und Freunde „super“ auf seine Homosexualität reagiert hätten. Manchmal wisse das Umfeld es früher besser als man selbst. Er sei zwischen 14 und 16 Jahre alt gewesen, als sein Umfeld mitbekam, dass er schwul ist. „Ich könnte Ihnen auch gar nicht einen Moment nennen. Das ist ja mehr so eine Entwicklung“, sagte er.

In seinem Heimatdorf Ottenstein sei man generell sehr offen und fair gewesen. Auch auf der katholischen Schule, die er besuchte, habe er sich willkommen gefühlt. „Auf einer katholischen Schule sind die Schülerinnen und Schüler erstmal nicht viel anders als auf einer anderen Schule“, sagte der CDU-Politiker auf Nachfrage.

Dass nicht jedes Outing so verläuft wie seines, habe er erst im Vergleich mit anderen gemerkt. In Gesprächen sei ihm klar geworden, „wie viele andere das nicht hatten und haben, dass da so eine positive Grundreaktion ist.“ Spahn räumte dennoch ein, später auch schlechte Erfahrungen gemacht zu haben: „Trotzdem ist es immer so, wenn Sie anders sind als die anderen, gibt`s halt auch mal einen blöden Spruch in der Kneipe.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Spahn am 07.07.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Jens Spahn blickt positiv auf sein Coming-Out zurück.
  • Daten seiner Homosexualität wurden zwischen 14 und 16 Jahren von seinem Umfeld wahrgenommen.
  • Allgemein offen und faires Umfeld in seinem Heimatdorf Ottenstein sowie an seiner katholischen Schule.

Warum ist das wichtig?

  • Positives Coming-Out fördert Akzeptanz und Verständnis in der Gesellschaft.
  • Aufklärung über unterschiedliche Outing-Erlebnisse sensibilisiert für Vielfalt und Diskriminierung.
  • Stärkung der Entwicklung von Selbstbewusstsein und Identität bei LGBTQ+-Jugendlichen.

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • Spahn war zwischen 14 und 16 Jahren alt, als sein Umfeld von seiner Homosexualität erfuhr.
  • Er erlebte eine positive Reaktion seiner Eltern und Freunde.
  • Er machte später auch negative Erfahrungen, wie blöde Sprüche in der Kneipe.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Gespräche über Erfahrungen mit Outings führen
  • Engagement für Chancengleichheit und Akzeptanz fördern
  • Unterstützung für andere in ähnlichen Situationen anbieten
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