Hausärzte fordern Primärversorgungsreform von Linnemann

24. Juli 2026
1 min Lesezeit

Gesundheitspolitik in

Berlin () – Der Hausärzteverband verbindet mit dem Wechsel im Bundesgesundheitsministerium hohe Erwartungen an den künftigen Ressortchef Carsten Linnemann (CDU).

Mit der bevorstehenden Reform hin zu einem Primärversorgungssystem liege eines der zentralen Reformvorhaben der kommenden Jahre auf seinem Tisch, sagte die Bundesvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Linnemann sei „als erfahrener Manager komplexer politischer Prozesse bekannt“ und habe sich in der Vergangenheit „wiederholt für notwendige Strukturreformen eingesetzt – dabei aber immer die Bedeutung gesehen, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen“. Genau diese Fähigkeiten würden für das Gelingen der anstehenden Reformen im Gesundheitswesen essenziell sein.

Die Hausärzte wollten den „offenen und konstruktiven Dialog“ mit dem designierten Minister weiter intensivieren, so Buhlinger-Göpfarth. Bei der Umsetzung der Primärversorgungsreform komme den Hausärzten „die tragende Rolle“ zu. Als Interessenvertretung stehe der Verband Linnemann und seinem Ministerium „jederzeit als verlässlicher Gesprächspartner“ zur Verfügung.

Der Verband sprach sich zugleich dafür aus, die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) als Bestandteil der Reform weiter auszubauen. Man habe es stets begrüßt, dass sowohl die Bundesregierung im Koalitionsvertrag als auch die scheidende Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf die HZV „als dem einzigen bestehenden Primärversorgungssystem“ setzen wollten. „Von besonderer Bedeutung wird für uns daher die Frage sein, wie die HZV, als Innovationsmotor und wettbewerbliches Element im Gesundheitswesen, im Rahmen der Umsetzung weiter gestärkt werden kann“, sagte Buhlinger-Göpfarth. Man gehe fest davon aus, dass sich Linnemann „genau wie seine Amtsvorgängerin dem Koalitionsvertrag verpflichtet fühlt und diesen Weg konsequent fortsetzen wird“.

Zugleich dankte die Verbandschefin der scheidenden Gesundheitsministerin Nina Warken. „Wir danken Nina Warken für die Zusammenarbeit in den vergangenen eineinhalb Jahren und die Arbeit, die sie in schwierigen Zeiten geleistet hat“, sagte Buhlinger-Göpfarth. Für ihre künftige Aufgabe als Kanzleramtschefin wünsche der Verband ihr „viel Erfolg und gutes Gelingen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Linnemann am 24.07.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hausärzte fordern Primärversorgungsreform von Linnemann

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Der Hausärzteverband knüpft an den Wechsel im Bundesgesundheitsministerium und an Carsten Linnemann (CDU) hohe Erwartungen für die künftige Gesundheitspolitik
  • Linnemann soll mit der bevorstehenden Reform hin zu einem Primärversorgungssystem zentrale Strukturreformen umsetzen und dabei Bürger mitnehmen
  • Der Verband will die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) im Rahmen der Reform weiter ausbauen und dankt Nina Warken für die Zusammenarbeit

Warum ist das wichtig?

  • Erwartet werden Fähigkeiten von Carsten Linnemann für das Gelingen der bevorstehenden Reform hin zu einem Primärversorgungssystem
  • Hausärzte sollen bei der Primärversorgungsreform eine tragende Rolle übernehmen und der Dialog mit dem Ministerium soll intensiviert werden
  • Ausbau der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) soll als Innovationsmotor und wettbewerbliches Element im Rahmen der Reform weiter gestärkt werden

Wer ist betroffen?

  • Hausärzteverband
  • Hausärzte
  • Carsten Linnemann als künftiger Ressortchef

Zahlen/Fakten?

  • Primärversorgungsreform als zentrales Reformvorhaben der kommenden Jahre
  • Ausbau der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) als Bestandteil der Reform
  • Zusammenarbeit mit Nina Warken in den vergangenen eineinhalb Jahren

Wie geht’s weiter?

  • Linnemann soll die bevorstehende Reform hin zu einem Primärversorgungssystem mit Hilfe eines offenen Dialogs und Strukturreformen umsetzen
  • Die Hausärzte wollen die Hausarztzentrierte Versorgung als tragendes Primärversorgungselement weiter ausbauen und dabei stärken, wie die HZV im Rahmen der Reform umgesetzt wird
  • Der Verband bietet Linnemann im Ministerium jederzeit als verlässlicher Gesprächspartner an und erwartet die konsequente Fortsetzung des Koalitionsvertrags
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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