Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Kritische Stimmen zur Erbschaftsteuerreform in Berlin
Berlin () – Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Erbschaftsteuerpläne der SPD scharf kritisiert. „Finger weg vom Betriebsvermögen“, sagte ZDH-Präsident Jörg Dittrich dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Bevor über Änderungen an der Erbschaftsteuer diskutiert wird, sollte zunächst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgewartet werden.“
Die SPD hat am Dienstag ihr Konzept für eine Erbschaftsteuerreform vorgestellt. Große Vermögen sollen stärker belastet und kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit, heißt es von der SPD.
„Gerechtigkeit bedeutet, einen klaren Unterschied zu machen zwischen einer geerbten Yacht oder Immobilie und einem Betrieb, der Verantwortung für Beschäftigte und Auszubildende trägt“, so der Handwerkspräsident. Die Verschonung von Betriebsvermögen sei richtig und müsse auf jeden Fall erhalten werden. Familiengeführte Handwerksbetriebe investierten ihr Vermögen in Werkstätten, Maschinen und Fahrzeuge, nicht in frei verfügbares Kapital. „Jede Einschränkung der Verschonungsregeln würde Nachfolgen gefährden, Betriebe belasten und die Fortführung der regionalen Wirtschaft schwächen“, warnte Dittrich.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Haus des Deutschen Handwerks (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- ZDH kritisiert Erbschaftsteuerpläne der SPD.
- SPD will größere Vermögen stärker belasten, kleinere entlasten.
- ZDH-Präsident fordert Schutz von Betriebsvermögen.
Warum ist das wichtig?
- Erhalt von Betriebsvermögen ist entscheidend für die Stabilität von Handwerksbetrieben
- Veränderungen in der Erbschaftsteuer könnten regionale Wirtschaft und Beschäftigung gefährden
- Diskussionen über Steuerreformen sollten erst nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stattfinden
Wer ist betroffen?
- Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
- Familiengeführte Handwerksbetriebe
- Beschäftigte und Auszubildende
Zahlen/Fakten?
- ZDH-Präsident Jörg Dittrich kritisiert Erbschaftsteuerpläne der SPD
- SPD will große Vermögen stärker belasten und kleine/mittlere Erbschaften entlasten
- Dittrich warnt, dass Einschränkungen der Verschonungsregeln Nachfolgen gefährden könnten
Wie geht’s weiter?
- Abwarten des Urteils des Bundesverfassungsgerichts
- Diskussion über Erbschaftsteuerpläne fortführen
- Erhalt der Verschonungsregeln für Betriebsvermögen sichern
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