Sportpolitik in Zürich: FIFA-Entscheidung
Zürich () – Nachdem die Uefa und der nord- und mittelamerikanische Fußballverband Concacaf die Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino öffentlich abgelehnt haben, will die Fifa am Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren festhalten.
„Jeder hat das Recht, seinen Widerstand zum Ausdruck zu bringen und um weitere Erläuterungen zu bitten, doch keine einzelne Instanz kann für sich beanspruchen, alle 211 Mitgliedsverbände weltweit zu vertreten“, teilte der Weltfußballverband am Freitag mit. „Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf der Grundlage von Fakten abgeben kann.“
Die Fifa warf Medien falsche Berichte vor und beteuerte, dass niemand den Fußball verkaufe. „Das würde die Fifa niemals in Betracht ziehen.“
Die Uefa hatte mit einem Boykott aller Turniere, die vom Weltverband ausgerichtet werden, gedroht. Die Concacaf-Mitglieder hatten Bedenken über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens, die künstlich kurze Frist und das Fehlen einer Überprüfung oder Genehmigung durch die zuständigen Fifa-Gremien geäußert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fußbälle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sport - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Uefa und Concacaf lehnten die Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino öffentlich ab
- Die Fifa will trotz der Ablehnung am geplanten Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren festhalten
- Uefa und Concacaf äußerten Kritik wegen fehlendem ordnungsgemäßem Verfahren, zu kurzer Frist sowie fehlender Prüfung oder Genehmigung durch zuständige Fifa-Gremien
Warum ist das wichtig?
- Fußballverbände lehnen Investorenpläne ab und drängen auf einen fairen, ordnungsgemäßen Konsultationsprozess
- Kurzfristige Verfahren und fehlende Genehmigungen durch zuständige Fifa-Gremien werden kritisiert, was Transparenz und Mitbestimmung stärkt
- Trotz Widerstand wird der Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft durch die Fifa weiterverfolgt, was die Einflussstruktur im Weltfußball betrifft
Wer ist betroffen?
- Uefa
- Concacaf-Mitglieder
- 211 Mitgliedsverbände der Fifa weltweit
Zahlen/Fakten?
- 211 Mitgliedsverbände weltweit
- Freitag (Zeitpunkt der Mitteilung)
- Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren soll festgehalten werden
Wie geht’s weiter?
- Fifa setzt den Konsultationsprozess fort, damit jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Basis von Fakten abgeben kann
- Fifa hält am Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren fest trotz Ablehnung durch Uefa und Concacaf
- Uefa mit Boykottdrohung und Concacaf mit Bedenken wegen fehlendem ordnungsgemäßem Verfahren, kurzer Frist und fehlender Überprüfung durch Fifa-Gremien
- Mann bei Unwetter in Sächsischer Schweiz von Baum erschlagen - 31. Juli 2026
- Millionenschaden nach Gebäudebrand in Siershahn - 31. Juli 2026
- US-Börsen stärker – Amazon-Zahlen überzeugen - 31. Juli 2026
