Grüne wollen Krisen-Koordinierungsstelle im Kanzleramt

26. November 2025
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Grüne wollen Krisen-Koordinierungsstelle im Kanzleramt

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitspolitik in Berlin: Krisenmanagement-Reform gefordert

() – Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sara Nanni, fordert in einem Antrag zur Bundesdelegiertenkonferenz ihrer Partei am kommenden Wochenende in umfassende Maßnahmen im Bereich Gesamtverteidigung.

Konkret wollen Nanni und weitere Antragsteller die Einrichtung einer bundesweiten Koordinierungsstelle für gesamtstaatliches Krisenmanagement, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Diese soll direkt beim Kanzleramt angesiedelt sein: „Sie soll dafür sorgen, dass das Krisenmanagement der verschiedenen Ebenen konzeptionell zusammen gedacht wird – vom zivilen Engagement vor Ort bis zum militärischen Dienst“, heißt es im Antragspapier.

Das neue Wehrdienstgesetz, auf das sich die Regierungskoalition aus Union und SPD vor knapp zwei Wochen geeinigt hatte, liefere „keine ausreichende Antwort, weil sie nur junge Menschen in den Blick nimmt und sich auf den militärischen Teil des gesamtstaatlichen Krisenmanagements beschränkt“, bemängelt Nanni. Man wolle, dass in einer akuten Krise – sei es durch einen militärischen Angriff, eine Sabotageaktion oder eine Naturkatastrophe – „alle Menschen in wissen, was sie selbst tun können, um sich und Andere zu schützen oder zumindest die Folgen für alle abzumildern.“

Unter anderem soll die Bundeswehr Reserveübungen „und ausführliche Fortbildungen im zivilen Bereich in Zukunft als mehrmonatige Vollzeitfortbildungen“ anbieten, heißt es weiter im Antrag. „Diejenigen, die ihre Qualifikation für einen Teil des gesamtstaatlichen Krisenmanagements (zivil oder militärisch) durch Übungen in Vollzeit auf ein deutlich höheres Level bringen wollen, sollen dann einen Ausgleich zum Verdienstausfall bekommen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sara Nanni fordert umfassende Maßnahmen zur Gesamtverteidigung auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen.
  • Einrichtung einer bundesweiten Koordinierungsstelle für gesamtstaatliches Krisenmanagement beim Kanzleramt vorgeschlagen.
  • Bundeswehr soll Reserveübungen und Fortbildungen im zivilen Bereich in Zukunft als Vollzeitprogramme anbieten.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung des Krisenmanagements in Deutschland
  • Einbindung zivilen Engagements und militärischen Dienstes in die Gesamtverteidigung
  • Förderung der Qualifikation der Bevölkerung durch umfassende Fortbildungen

Wer ist betroffen?

  • junge Menschen
  • alle Menschen in Deutschland
  • Bundeswehrangehörige

Zahlen/Fakten?

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  • Bundeswehr soll Reserveübungen als mehrmonatige Vollzeitfortbildungen anbieten

Wie geht’s weiter?

  • Einrichtung einer bundesweiten Koordinierungsstelle für gesamtstaatliches Krisenmanagement beim Kanzleramt
  • Bundeswehr soll Reserveübungen und umfassende Fortbildungen im zivilen Bereich anbieten
  • Ausgleich zum Verdienstausfall für Teilnehmer an Vollzeitfortbildungen im Krisenmanagement
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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