Gesundheitsministerin widerspricht ihrem US-Amtskollegen

10. Januar 2026
1 min Lesezeit

Gesundheitsministerin widerspricht ihrem US-Amtskollegen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Deutschland: Fakten und Missverständnisse

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich zu ungewöhnlicher Zeit am Samstagabend persönlich zu Wort gemeldet, um ihrem US-Amtskollegen Robert F. Kennedy Jr. zu widersprechen. Kennedy soll zuvor gesagt haben, dass es in politisch motivierte Verfahren gegen Ärzte und Patienten gebe.

„Die Einlassungen des US-amerikanischen Gesundheitsministers entbehren jeglicher Grundlage, sie sind faktisch falsch und zurückzuweisen“, teilte Warken in einer Stellungnahme mit. Sie werde dies Kennedy gerne auch persönlich erläutern. „In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit.“ Ärzte würden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patienten entscheiden.

Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiere auf „nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt“, so Warken weiter. Ebenso seien Patienten frei in ihrer Entscheidung, welche Therapie sie in Anspruch nähmen. „Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen Covid-19 durchzuführen. Wer aus medizinischen, ethischen oder persönlichen Gründen keine Impfungen anbieten wollte, machte sich weder strafbar, noch mussten Sanktionen befürchtet werden. Es gab kein Berufsverbot oder Geldstrafe, wenn nicht geimpft wurde.“

Strafrechtliche Verfolgung habe es ausschließlich in Fällen von Betrug und Urkundenfälschung gegeben, etwa bei der Ausstellung falscher Impfpässe oder unechter Maskenatteste, sagte Warken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,8/5 (26 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken widerspricht Robert F. Kennedy Jr. zu seinen Aussagen über Deutschland.
  • Sie betont, dass es keine politischen Verfahren gegen Ärzte und Patienten gibt.
  • Warken erklärt, dass die ärztliche Therapiefreiheit und die Entscheidung der Patienten in Deutschland geschützt sind.

Warum ist das wichtig?

  • Widerlegung von Falschinformationen über die medizinische Praxis in Deutschland
  • Betonung der ärztlichen Therapiefreiheit und Entscheidungsfreiheit der Patienten
  • Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen während der Corona-Pandemie

Wer ist betroffen?

  • Ärzte
  • Patienten
  • US-amerikanischer Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr.

Zahlen/Fakten?

  • Warken bezeichnet Kennedys Aussagen als faktisch falsch
  • In Deutschland gilt die ärztliche Therapiefreiheit
  • Strafrechtliche Verfolgung nur bei Betrug und Urkundenfälschung

Wie geht’s weiter?

  • Stellungnahme von Warken an Kennedy vorbereiten
  • Persönliches Gespräch anbieten
  • Fortlaufende Kommunikation über ärztliche Therapiefreiheit sicherstellen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss