Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Europa und Naher Osten
Berlin () – In Deutschland wächst die Sorge, dass sich der Krieg im Nahen Osten auch auf die Sicherheitslage in Europa auswirkt.
„Die Eskalation im Nahen Osten betrifft nicht nur die Region selbst“, sagte Marc Henrichmann, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste, der „Süddeutschen Zeitung“. „Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt.“
Es befinde sich „aktuell im absoluten Überlebenskampf“, sagte der CDU-Politiker weiter. „Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa, sind nicht auszuschließen.“ Gerade israelische, jüdische und auch amerikanische Einrichtungen stünden seit Jahren im besonderen Fokus solcher Bedrohungen. Schutzkonzepte müssten, wo erforderlich, weiter angepasst werden. „Wachsamkeit ist jetzt das Gebot der Stunde“, so Henrichmann. Für Panik gebe es wegen der bereits bestehenden Schutzmaßnahmen aber keinen Grund.
Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht derweil nach dem Tod von Ayatollah Khamenei im Iran die Chance für eine Befreiung des Landes vom Mullah-Regime und eine demokratische Zukunft. „Das neue Führungstrio im Iran steht vor der wichtigsten Entscheidung: Im Kampf gegen die USA untergehen oder einen demokratischen Übergang im Land ermöglichen. Die Tage des Regimes jedenfalls sind gezählt“, sagte Hardt der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
„Trump meint es ernst damit, dass er diesen Übergang nicht selbst gestalten will, sondern dem iranischen Volk überlassen wird“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. „Das scheint aus seiner Sicht eine Lehre aus Afghanistan und Irak zu sein und könnte ob des gewaltigen Potenzials der iranischen Zivilgesellschaft tatsächlich funktionieren. Der neue Iran wird ein Erfolgsmodell, wenn er alle Volksgruppen vertritt und die Unterstützung für Hisbollah, Huthis und andere einstellt“, sagte Hardt. „Die Getöteten gehörten zu den radikalsten Antisemiten der Welt und wollten Israel und das jüdische Volk vernichten“, fügte er hinzu.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Marc Henrichmann (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sorge über Auswirkungen des Nahostkriegs auf die Sicherheitslage in Europa
- Mögliche Vergeltungsmaßnahmen durch iranische Schläferzellen in Europa
- Chance auf demokratische Veränderung im Iran nach Khameneis Tod
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit in Europa könnte durch Konflikte im Nahen Osten bedroht sein
- Wachsamkeit und Anpassung bestehender Schutzkonzepte sind notwendig
- Chance auf demokratische Veränderungen im Iran könnte globale Auswirkungen haben
Wer ist betroffen?
- Einwohner in Europa
- Israelische und jüdische Einrichtungen
- Amerikanische Einrichtungen
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Wachsamkeit erhöhen und Schutzkonzepte anpassen
- mögliche Vergeltungsmaßnahmen durch iranische Schläferzellen berücksichtigen
- Chancen auf einen demokratischen Übergang im Iran nach Khameneis Tod explorieren
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