Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik bei der Bahn in Berlin
Berlin () – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zurückhaltend auf Pläne der SPD-Bundestagsfraktion zur Neuordnung der Sicherheitsdienste bei der Bahn reagiert. Die SPD-Innenpolitiker wollen die private DB-Sicherheit und die Bundespolizei an Bahnhöfen in einem neuen „Zentralen Objektschutz Bahn“ zusammenfassen.
„Es fehlen noch viele Details, um die Idee der SPD abschließend beurteilen zu können“, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der GdP für den Bereich Bundespolizei, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Es gebe viele Punkte, die das Papier nicht ausreichend erörtere. „Welcher Status soll für die `neuen` Beschäftigten geschaffen werden?“, fragte Roßkopf. „Welche tatsächlichen, genauen Aufgabenbeschreibungen sind zu treffen? Wer soll die Finanzierung übernehmen?“ Die Bahn müsse „als Eigentümer auch eigene Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums und zum Beispiel dem Hausrecht leisten“, auch das werde nicht angesprochen.
Nach Ansicht der SPD-Innenpolitiker ist die Sicherheit bei der Bahn derzeit „von parallelen Zuständigkeiten und einem Nebeneinander unterschiedlicher Akteure geprägt“. In dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten, heißt es: „Unterschiedliche Standards, Befugnisse und Verantwortlichkeiten führen zu Koordinationsproblemen, Reibungsverlusten und einem uneinheitlichen Schutzniveau.“
Die DB-Sicherheit und ihre Subunternehmen beschäftigen zusammen etwa 5.000 Personen. Hinzu kommen Sicherheitsdienste, die von anderen Eisenbahnunternehmen beauftragt werden und in deren Nahverkehrszügen patrouillieren. Von ihnen ist im SPD-Papier keine Rede.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DB Sicherheit am 04.02.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gewerkschaft der Polizei (GdP) äußert Rückhalt zur Neuordnung der Sicherheitsdienste bei der Bahn.
- SPD plant Zusammenfassung von DB-Sicherheit und Bundespolizei in einem "Zentralen Objektschutz Bahn".
- GdP fordert mehr Details zu Beschäftigungsstatus, Aufgaben und Finanzierung.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Koordination von Sicherheitsdiensten an Bahnhöfen
- Klärung von Zuständigkeiten und Befugnissen zur Erhöhung des Schutzniveaus
- Notwendigkeit für klare Regelungen bezüglich der neuen Beschäftigten und deren Aufgaben
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte der DB-Sicherheit und ihrer Subunternehmen (ca. 5.000 Personen)
- Sicherheitsdienste anderer Eisenbahnunternehmen
- Gewerkschaft der Polizei (GdP)
Zahlen/Fakten?
- DB-Sicherheit und Subunternehmen beschäftigen etwa 5.000 Personen
- Sicherheitsdienste anderer Eisenbahnunternehmen patrouillieren in Nahverkehrszügen
- SPD sieht Sicherheitslage der Bahn durch parallele Zuständigkeiten geprägt
Wie geht’s weiter?
- Klärung der Details zur Neuordnung der Sicherheitsdienste notwendig
- Fragen zu Status, Aufgabenbeschreibungen und Finanzierung offen
- Notwendigkeit von Maßnahmen der Bahn für eigenen Eigentumsschutz
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