Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bürgerbeteiligung in der Politik in Berlin
Berlin () – Angesichts wachsender Zweifel vieler Menschen an der repräsentativen Demokratie spricht sich der neue FDP-Generalsekretär Martin Hagen für mehr direkte Bürgerbeteiligung auch auf Bundesebene aus.
„Die Zustimmung zu unserem politischen System sinkt und viele Menschen haben den Eindruck, ihre Stimme an der Wahlurne könne nichts verändern“, sagte Hagen dem Nachrichtenportal T-Online. Diese Zweifel an der Selbstwirksamkeit des Souveräns müsse man ernst nehmen und dem etwas entgegensetzen.
Hagen sagte, er könne sich Elemente der direkten Demokratie vorstellen, etwa Volksentscheide auf Bundesebene. Man müsse aber auch die zunehmende Verrechtlichung der Politik und die schleichende Kompetenzübertragung an supranationale Organisationen kritisch diskutieren. „Ich denke, das sind Fragen, mit denen sich Liberale beschäftigen sollten – ganz im Geiste der Demokratiebewegung des Vormärz.“
Zum Kurs der FDP unter der Führung von Wolfgang Kubicki und ihm sagte Hagen: „Wir müssen den liberalen Markenkern wieder freilegen, die klassische FDP-DNA, die uns früher stark gemacht hat.“ Konkret bedeute das wirtschaftliche und persönliche Freiheit, Eigenverantwortung, Stärkung des mündigen Bürgers und seiner Abwehrrechte gegenüber dem Staat. Für solch ein Angebot gebe es eine Nachfrage, die weit oberhalb von fünf Prozent liege, „wahrscheinlich auch jenseits von zehn Prozent“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Martin Hagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Martin Hagen fordert mehr direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene.
- Er äußert Zweifel an der Selbstwirksamkeit der Wähler und sieht sinkende Zustimmung zur repräsentativen Demokratie.
- Hagen möchte die klassische FDP-DNA stärken, um wirtschaftliche und persönliche Freiheit zu fördern.
Warum ist das wichtig?
- Wachsender Zweifel an der repräsentativen Demokratie erfordert Maßnahmen zur Stärkung der Bürgerbeteiligung.
- Direkte Demokratie könnte das Vertrauen der Bürger in politische Prozesse erhöhen und Selbstwirksamkeit fördern.
- Diskussion über Verrechtlichung und Kompetenzübertragung ist wichtig für die Zukunft der liberalen Politik.
Wer ist betroffen?
- Bürger
- Menschen mit Zweifeln an der repräsentativen Demokratie
- Unterstützung für mehr direkte Bürgerbeteiligung
Zahlen/Fakten?
- Zustimmung zum politischen System sinkt
- Nachfrage nach liberalen Angeboten über fünf Prozent, wahrscheinlich über zehn Prozent
- Idee von Volksentscheiden auf Bundesebene
Wie geht’s weiter?
- Mehr direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene fördern
- Volksentscheide in Betracht ziehen
- Diskussion über Verrechtlichung der Politik und Kompetenzübertragung an supranationale Organisationen anstoßen
- Bilger lehnt Streichung der Sommerpause ab - 6. Juni 2026
- Insa: Union fällt auf Vierjahrestief - 6. Juni 2026
- Polizei sichert Versammlungen in Heidenheim - 6. Juni 2026
