DIW: Höheres Frührentenalter spart 700 Millionen Euro pro Jahrgang

30. Juli 2026
1 min Lesezeit

Gesellschaft: Rentenpolitik in

Berlin () – Die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts um ein Jahr auf 64 Jahre würde den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Die Rentenkommission hatte empfohlen, das Mindestalter für eine Frührente mit Abschlägen von derzeit 63 auf 64 Jahre anzuheben. Durch die späteren Eintritte würde dem Arbeitsmarkt das Beschäftigungspotenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten bleiben, so die Studie.

Für die betroffenen Versicherten hätte die Reform per saldo finanzielle Vorteile: Weil die Abschläge geringer ausfallen und das längere Arbeiten zusätzliche Rentenpunkte bringt, läge die monatliche Rente im Schnitt rund drei Prozent höher als bisher, heißt es in der Studie.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alte und junge Frau sitzen am Strand

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

DIW: Höheres Frührentenalter spart 700 Millionen Euro pro Jahrgang

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts von 63 auf 64 Jahre würde den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten
  • Durch spätere Eintritte bliebe dem Arbeitsmarkt zusätzliches Beschäftigungspotenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten
  • Betroffene hätten im Schnitt rund drei Prozent höhere monatliche Renten, weil geringere Abschläge und zusätzliche Rentenpunkte durch längeres Arbeiten entstehen

Warum ist das wichtig?

  • Weniger frühe Renteneintritte entlasten den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang
  • Mehr Beschäftigungspotenzial für den Arbeitsmarkt bleibt erhalten durch spätere Eintritte
  • Betroffene hätten im Schnitt rund 3 Prozent höhere monatliche Renten durch geringere Abschläge und mehr Rentenpunkte

Wer ist betroffen?

  • Betroffene Versicherten die eine Frührente mit Abschlägen in Anspruch nehmen könnten
  • Rentnerjahrgänge bzw. Versicherte, die durch die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts um ein Jahr betroffen wären

Zahlen/Fakten?

  • Frühestmöglicher Renteneintritt würde um 1 Jahr auf 64 Jahre angehoben
  • Entlastung des Staates: mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang
  • Beschäftigungspotenzial im Arbeitsmarkt: 31.000 Vollzeitarbeitskräfte erhalten bleiben
  • Monatliche Rente im Schnitt: ca. 3 Prozent höher

Wie geht’s weiter?

  • Die Rentenkommission empfiehlt die Anhebung des Mindestalters für eine Frührente mit Abschlägen von 63 auf 64 Jahre
  • Durch spätere Renteneintritte bleibt Beschäftigungspotenzial im Arbeitsmarkt erhalten
  • Betroffene hätten im Schnitt rund drei Prozent höhere monatliche Renten bei per saldo finanziellen Vorteilen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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