Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rüstungskooperation zwischen Deutschland und Rumänien
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch den rumänischen Premierminister Ilie Bolojan in Berlin empfangen und mit ihm eine engere Zusammenarbeit im Rüstungsbereich vereinbart.
„Parallel oder gleich im Anschluss an dieses Treffen werden sich unsere Verteidigungsminister hier in Berlin treffen. Sie werden ein Memorandum of Understanding zur Rüstungskooperation unterzeichnen“, sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. „Das zeigt, dass wir gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit Europas und für die Sicherheit unserer beiden Länder übernehmen.“
Bolojan ergänzte, man wolle die Zusammenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland insbesondere in strategischen Bereichen wie Energie, Industrie und Verteidigung erweitern. Das Abkommen werde es ermöglichen, die „Verteidigungsindustrie zu modernisieren und schneller auf Sicherheitsbedarfe zu reagieren“.
Der Bundeskanzler erklärte, man habe darüber beraten, wie man mit den Bedrohungen durch Russland umgehen wolle. „Die Angriffe reichen ja weiter über gezielte Desinformationen, Cyberoperationen bis hin zu Luftraumverletzungen an der Nato-Ostflanke. Deutschland und Rumänien begegnen dem gemeinsam und entschlossen. So beteiligt sich Deutschland bereits zum vierten Mal mit Eurofightern etwa an der Luftraumüberwachung in Rumänien.“
Der rumänische Regierungschef erinnerte daran, dass die Angriffe Russlands auf die kritische Infrastruktur in der Ukraine die Bevölkerung sehr hart träfen. „Diese Angriffe müssen bei politischen und sicherheitspolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden“, sagte er.
Für Rumänien sei auch die Republik Moldau eine strategische Priorität. Die Stabilität von Chisinau und der europäische Kurs des Landes seien für die gesamte Region wichtig, so Bolojan. Die Eröffnung von EU-Beitrittsverhandlungen für Moldau sei ein wichtiges Signal für die Sicherheit der Region.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ilie Bolojan und Friedrich Merz am 28.01.2026 |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz empfängt rumänischen Premier Ilie Bolojan in Berlin.
- Zusammenarbeit im Rüstungsbereich und strategischen Bereichen wie Energie und Industrie vereinbart.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der europäischen Sicherheit durch militärische Zusammenarbeit
- Modernisierung der Verteidigungsindustrie und schnelle Reaktion auf Sicherheitsbedarfe
- Berücksichtigung von Bedrohungen durch Russland in politischen Entscheidungen
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Rumänischer Premierminister Ilie Bolojan
- Verteidigungsminister von Deutschland und Rumänien
Zahlen/Fakten?
- Treffen zwischen Friedrich Merz und Ilie Bolojan am 28.01.2026
- Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zur Rüstungskooperation
- Deutschland beteiligt sich zum vierten Mal mit Eurofightern an Luftraumüberwachung in Rumänien
Wie geht’s weiter?
- Treffen der Verteidigungsminister in Berlin zur Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zur Rüstungskooperation
- Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland in strategischen Bereichen wie Energie, Industrie und Verteidigung
- Berücksichtigung der Angriffe Russlands bei politischen und sicherheitspolitischen Entscheidungen
- Steuereinnahmen im Februar gestiegen - 20. März 2026
- EU-Rat fordert Stopp der Angriffe auf Energieanlagen in Nahost - 19. März 2026
- KORREKTUR: Freiburg im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026
