Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor zugesendeten USB-Sticks

14. November 2025
1 min Lesezeit

Bundestagspolizei warnt Fraktionen vor zugesendeten USB-Sticks

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitshinweise für Bundestagsabgeordnete in Berlin

() – Die Bundestagspolizei hat mehrere Fraktionen vor verdächtigen USB-Sticks gewarnt, die Abgeordnetenbüros per Post zugeschickt wurden. Laut einer internen Mail der CDU-Geschäftsführung gingen die Sendungen mit englischsprachigem Anschreiben in dieser Woche in mehreren Fraktionen ein, berichtet das Magazin „Politico“.

„Wir wurden von der Polizei des Deutschen Bundestages informiert, dass bei Abgeordnetenbüros mehrerer Fraktionen gestern Postsendungen mit einem Anschreiben in englischer Sprache und einem USB-Stick eingegangen waren“, heißt es im Schreiben der CDU-Geschäftsführung. In „keinem Fall“ solle der Stick an einen Computer angeschlossen werden. Stattdessen bitte die Bundestagspolizei um die Übersendung in einem „gesonderten Umschlag“.

Über den Inhalt der Datensticks oder der Begleitschreiben war bis Freitagnachmittag nichts bekannt. Die Unionsfraktion bestätigte den Vorfall. Ein Sprecher der Fraktion sagte: „Es gibt Abgeordnete, die diesen Stick erhalten haben. Uns ist nicht bekannt, dass ihn irgendjemand angeschlossen hätte.“

Auch die SPD informierte ihre Abgeordneten und Mitarbeiter. Die Sicherheitsbeauftragte der Fraktion, Marja-Lisa Völlers, erklärte, der Vorgang sei „sicherlich besorgniserregend“, die Ermittlungen der Bundestagsverwaltung liefen. Nach Angaben der AfD-Fraktion verschickte auch die Bundestagsverwaltung eine Warn-Mail. Ein Pressesprecher der Fraktion sagte der „Welt“: „Mehrere Abgeordnete der AfD-Fraktion haben einen Brief mit einem entsprechenden USB-Stick erhalten. Die genaue Zahl der betroffenen Abgeordneten ist der Fraktion noch nicht bekannt.“ In den „bekannten Fällen“ seien die Sticks der Bundestagspolizei übergeben worden. Die Linksfraktion teilte mit, bisher keine Meldungen ihrer Abgeordneten zu verdächtigen USB-Sticks erhalten zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei vor Bundestag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundestagspolizei warnt mehrere Fraktionen vor verdächtigen USB-Sticks, die per Post verschickt wurden.
  • USB-Sticks wurden mit englischsprachigem Anschreiben an Abgeordnetenbüros gesendet; kein Anschluss an Computer empfohlen.
  • Unklarheit über den Inhalt der Sticks; Ermittlungen laufen.

Warum ist das wichtig?

  • Warnung vor potenziell gefährlichen USB-Sticks an Bundestagsabgeordnete
  • Risiko von Cyberangriffen und Datenkompromittierung
  • Wichtige Maßnahmen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit in politischen Institutionen

Wer ist betroffen?

  • Abgeordnete der CDU
  • Abgeordnete der SPD
  • Abgeordnete der AfD

Zahlen/Fakten?

  • Bundestagspolizei warnt vor verdächtigen USB-Sticks
  • Sendungen mit englischsprachigem Anschreiben in mehreren Fraktionen eingegangen
  • In "keinem Fall" soll der Stick an einen Computer angeschlossen werden

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Untersuchungen durch die Bundestagsverwaltung
  • Abgeordnete sollen verdächtige USB-Sticks sicherstellen und nicht anschließen
  • Austausch von Informationen zwischen den Fraktionen über betroffene Abgeordnete
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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