Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Änderungen am IFG
Berlin () – Die Bundesregierung verteidigt die geplanten Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Es handele sich nicht, wie unter anderem von Journalistenverbänden beklagt, um eine Einschränkung der Pressefreiheit, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag auf Anfrage der .
Die geplanten Änderungen hätten einen „sicherheitspolitischen Hintergrund“, die Änderungen seien wegen der veränderten Sicherheitslage notwendig. „Wir haben hier eine komplexe Bedrohungslage, wir sehen einen Schutzbedarf, vor allem im Bereich der kritischen Infrastruktur“, sagte Kornelius.
Wie am Donnerstag bekannt wurde, hatte der Koalitionsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz umfassen umzubauen, was breite Kritik von Verbänden und Journalisten hervorgerufen hat. Unter anderem muss künftig ein „berechtigtes Interesse“ für Auskunftsersuchen nachgewiesen werden. „Die Regierungskoalition tritt die Informationsfreiheit in die Tonne“, sagte DJV-Chef Hendrik Zörner ebenfalls der . Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider sagte, es sei nicht klar, welches Problem im bestehenden IFG gesehen wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 02.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung verteidigt geplante Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes.
- Koalitionsausschuss beschließt Umbau des IFG, was zu breiter Kritik führt.
- Künftig muss ein "berechtigtes Interesse" für Auskunftsersuchen nachgewiesen werden.
Warum ist das wichtig?
- Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes sollen Sicherheit erhöhen
- Schutz kritischer Infrastruktur in veränderter Bedrohungslage
- Breite Kritik von Journalistenverbänden an der geplanten Änderung
Wer ist betroffen?
- Journalistenverbände
- Regierungskoalition
- Bundesdatenschutzbeauftragte
Zahlen/Fakten?
- Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes aufgrund von sicherheitspolitischen Überlegungen
- Künftig muss ein "berechtigtes Interesse" für Auskunftsersuchen nachgewiesen werden
- Kritik von Verbänden und Journalisten, darunter der DJV-Chef Hendrik Zörner
Wie geht’s weiter?
- Weitere Diskussionen über die geplanten Änderungen des IFG erwarten
- Mögliche Anpassungen der Gesetzesvorlage nach Rückmeldungen von Verbänden
- Fortsetzung der Debatte über den Schutz kritischer Infrastruktur und Informationsfreiheit
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