Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Datenschutz und Social Media in Berlin
Berlin () – Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hat sich klar gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche ausgesprochen. Ein solches Verbot würde „alle Plattformen über einen Kamm scheren“ und auch kleinere Netzwerke oder speziell für junge Nutzer konzipierte Angebote mit unverhältnismäßigen Hürden belegen, sagte ein Sprecher ihrer Behörde dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).
Die Frage eines altersbedingten Nutzungsverbots sei eine „fachpolitische Entscheidung“, die verschiedene Bereiche wie Kinder- und Jugendschutz, Medien- und Digitalpolitik betreffe. Datenschutzrechtlich stehe weniger die Altersgrenze im Fokus als vielmehr die Art und Weise ihrer Durchsetzung. Entscheidend sei, dass sogenannte Altersverifikationssysteme „die Grundsätze der Datenminimierung sowie der Verhältnismäßigkeit wahren“.
Als technische Option verweist die Behörde auf sogenannte Zero-Knowledge-Lösungen, wie sie bei der EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet), einer von der EU geplanten digitalen Brieftasche, diskutiert werden. Dabei werde nicht das Geburtsdatum oder alle Ausweisdaten übermittelt, sondern lediglich bestätigt, dass ein bestimmtes Alter erreicht wurde.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Louisa Specht-Riemenschneider (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider lehnt pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche ab.
- Altersverbot ist eine "fachpolitische Entscheidung", die verschiedene politische Bereiche betrifft.
- Behörde empfiehlt Altersverifikationssysteme, die Datenschutzprinzipien wahren.
Warum ist das wichtig?
- Vermeidung unnötiger Hürden für kleine und sichere Plattformen.
- Fachpolitische Entscheidung betont interdisziplinäre Aspekte wie Kinder- und Jugendschutz.
- Wichtigkeit von datenschutzkonformen Altersverifikationssystemen.
Wer ist betroffen?
- Jugendliche
- Kleine Netzwerke
- Anbieter für junge Nutzer
Zahlen/Fakten?
- Kein pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche empfohlen
- Altersverifikationssysteme müssen Datenminimierung und Verhältnismäßigkeit wahren
- Zero-Knowledge-Lösungen als technische Option vorgeschlagen
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über Altersgrenzen und Nutzerverboten im Fachpolitischen Kontext
- Fokussierung auf die Durchsetzung von Altersverifikationssystemen
- Technologische Lösungen wie Zero-Knowledge-Systeme prüfen
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