BSW-Chef De Masi schließt Koalition mit AfD aus

23. Dezember 2025
1 min Lesezeit

BSW-Chef De Masi schließt Koalition mit AfD aus

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Entwicklungen in Berlin: De Masi ausschließt AfD-Koalition

() – Der neue BSW-Parteichef Fabio De Masi hat eine Koalition seiner Partei mit der AfD ausgeschlossen. „Eine Koalition mit der AfD wird es nicht geben“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe).

De Masi zeigte sich jedoch offen, AfD-Abgeordnete in parlamentarische Ämter zu wählen und Anträgen der AfD zuzustimmen. „Wir lehnen jedoch Brandmauern bei Ausschussvorsitzen ab und prüfen Anträge inhaltlich“, sagte er.

Mit Blick auf die Landtagswahlen 2026 schlug de Masi „Expertenregierungen vor, die mit wechselnden Mehrheiten regieren“. Er wandte sich gegen Allparteien-Koalitionen gegen die AfD. „Aber genauso wenig unterstützen wir reine Anti-AfD-Koalitionen, die die Unzufriedenheit der Bürger nicht verringern“, sagte er

De Masi folgte Anfang Dezember zusammen mit Amira Mohamed Ali an der Parteispitze auf Sahra Wagenknecht. Die Parteigründerin wurde Chefin der Grundwertekommission. Vor diesem Hintergrund möchte De Masi die parteiinternen Strukturen erneuern: „Unsere 11.000 Mitglieder wollen zurecht mitreden“, sagte er. „Viele unserer Mitglieder sind neu in der Politik und brauchen Orientierung. Wir können die Partei nicht nur über Interviews oder Talkshows führen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fabio De Masi (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Fabio De Masi schließt eine Koalition mit der AfD aus.
  • Er zeigt sich offen für die Wahl von AfD-Abgeordneten in parlamentarische Ämter.
  • De Masi schlägt Expertenregierungen mit wechselnden Mehrheiten vor.

Warum ist das wichtig?

  • Klare Haltung gegen eine Koalition mit der AfD stärkt die Parteiposition und Vertrauenswürdigkeit.
  • Offenheit für inhaltliche Zusammenarbeit könnte breitere politische Unterstützung ermöglichen.
  • Erneuerung der parteiinternen Strukturen fördert aktive Mitgliedereinbindung und politische Bildung.

Wer ist betroffen?

  • Fabio De Masi
  • AfD-Abgeordnete
  • 11.000 Mitglieder der Partei

Zahlen/Fakten?

  • 11.000 Mitglieder der Partei
  • Fabio De Masi folgte im Dezember auf Sahra Wagenknecht
  • Landtagswahlen 2026 im Fokus

Wie geht’s weiter?

  • Koalition mit der AfD ausgeschlossen
  • Offen für parlamentarische Ämter und Anträge von AfD
  • Vorschlag von Expertenregierungen mit wechselnden Mehrheiten
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