Bilger drängt auf "zügige" Lösung bei Wahlrechtsreform

10. März 2026
1 min Lesezeit

Bilger drängt auf "zügige" Lösung bei Wahlrechtsreform

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wahlrechtsreform in Berlin: Herausforderungen und Dringlichkeit

() – Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, drängt vor dem Koalitionsausschuss am Mittwoch auf eine zeitnahe Lösung bei der Reform des Wahlrechts.

„Die Koalition muss jetzt zügig zu einer fairen und praktikablen Lösung kommen“, sagte Bilger dem „Stern“. „Wer einen Wahlkreis direkt gewinnt, muss auch in den Bundestag einziehen.“ Eine Million Wähler in hätten aktuell gar keinen Bundestagsabgeordneten, weil ihr Wahlkreissieger sein Mandat nicht zugeteilt bekommen habe und auch kein Kandidat einer anderen Partei über die Liste eingezogen sei. „Dieser Zustand ist inakzeptabel und schadet der Demokratie. Darüber sollte in der Koalition Einigkeit bestehen“, sagte Bilger.

Nach „Stern“-Recherchen hat sich die eingesetzte Wahlrechtskommission von CDU, CSU und SPD verhakt und konnte nach monatelangen Diskussionen keine gemeinsamen Vorschläge präsentieren. Die Gespräche der Wahlrechtskommission liegen vorerst auf Eis, wie aus mehreren schriftlichen Fragen an die Bundesregierung hervorgeht. Der Grünen-Politiker Helge Limburg fragte mehrmals geplante Sitzungstermine ab, mehrmals wurde ihm geantwortet, dass die „Konsentierung der genauen Daten“ noch andauere, wie es Anfang Dezember in einer Antwort der Bundesregierung hieß, oder Termine „aktuell“ nicht feststünden, so eine Antwort aus dem Februar. „Aktuell stehen keine Termine fest“, lautete auch die jüngste Antwort aus dem Bundesinnenministerium von Anfang März. “Diese Regierungskommission ist gescheitert“, sagte der Wahlrechtsexperte der Grünen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025 (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Steffen Bilger fordert schnelle Lösung bei der Wahlrechtsreform.
  • Eine Million Wähler haben keinen Bundestagsabgeordneten, weil Wahlkreissieger kein Mandat erhielten.
  • Wahlrechtskommission aus CDU, CSU und SPD hat keine gemeinsamen Vorschläge präsentiert und die Gespräche liegen auf Eis.

Warum ist das wichtig?

  • Zügige Reform des Wahlrechts ist notwendig für die demokratische Legitimität.
  • Eine Million Wähler haben derzeit keinen direkten Vertreter im Bundestag, was inakzeptabel ist.
  • Das Scheitern der Wahlrechtskommission zeigt die Schwierigkeiten in der Koalition und hindert Fortschritte.

Wer ist betroffen?

  • Eine Million Wähler in Deutschland
  • Wahlkreisgewinner ohne Mandatszuweisung
  • Kandidaten anderer Parteien, die nicht über Listen einziehen

Zahlen/Fakten?

  • Eine Million Wähler in Deutschland haben keinen Bundestagsabgeordneten.
  • Die Wahlrechtskommission von CDU, CSU und SPD hat nach monatelangen Diskussionen keine gemeinsamen Vorschläge präsentiert.
  • Aktuell stehen keine Sitzungstermine für die Wahlrechtskommission fest.

Wie geht’s weiter?

  • Dringender Bedarf an einer zeitnahen Lösung für die Wahlrechtsreform
  • Koalitionsgespräche müssen wieder in Gang kommen
  • Einigkeit in der Koalition ist erforderlich, um Demokratie zu stärken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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