Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaft in Deutschland: Warnungen vor Reformen
Berlin () – Kurz vor dem Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch warnt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, vor den Folgen der im Rahmen der Rentenreform geplanten Abschaffung beitragsfreier Minijobs.
Das berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe. Rukwied sagte der Zeitung: „Das wäre ein harter Schlag und würde bei vielen Betrieben die Existenzkrise verschärfen.“ Jegliche Einschränkungen bei geringfügiger Beschäftigung lehne der Berufsstand entschieden ab, so Rukwied.
Mit Blick auf weitere Reformpläne sagte Rukwied, bei allem Verständnis für Reformen müssten die Wirtschaft und die Landwirtschaft gestärkt werden. Auch die Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge würden landwirtschaftliche Unternehmer erheblich belasten. Maßnahmen, die zu einer weiteren Anhebung der Personalkosten führten, wie die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einschränkung der beitragsfreien Familienversicherung, lehne man ausdrücklich ab, sagte Rukwied.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mähdrescher (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, warnt vor Folgen der Abschaffung beitragsfreier Minijobs im Rahmen der Rentenreform.
- Rukwied bezeichnet die Maßnahmen als „harten Schlag“ und kritisiert, dass diese die Existenz vieler Betriebe gefährden.
- Der Berufsstand lehnt jegliche Einschränkungen bei geringfügiger Beschäftigung und Maßnahmen zur Erhöhung der Personalkosten ab.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor Existenzkrisen in Betrieben durch Abschaffung beitragsfreier Minijobs
- Ablehnung von Maßnahmen, die Personalkosten erhöhen und die Wirtschaft belasten
- Notwendigkeit, Wirtschaft und Landwirtschaft bei Reformen zu stärken
Wer ist betroffen?
- Landwirtschaftliche Betriebe
- Geringfügig Beschäftigte
- Landwirtschaftliche Unternehmer
Zahlen/Fakten?
- Abschaffung beitragsfreier Minijobs würde Existenzkrise bei vielen Betrieben verschärfen
- Landwirtschaftliche Unternehmer würden durch Reformvorschläge erheblich belastet
- Anhebung der Personalkosten durch höhere Beitragsbemessungsgrenze abgelehnt
Wie geht’s weiter?
- Abschaffung beitragsfreier Minijobs wird abgelehnt
- Reformpläne müssen Landwirtschaft und Wirtschaft stärken
- Maßnahmen zur Anhebung der Personalkosten sollen vermieden werden
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