Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rentenpolitik in Berlin: Regierungsstandpunkte und Widerstand
Berlin () – Kurz vor dem Deutschlandtag der Jungen Union lehnt Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) Änderungen an den Rentenplänen der Bundesregierung ab.
„Allen, die bei den Koalitionsverhandlungen am Tisch saßen, war klar, dass die Haltelinie bei 48 Prozent genau so auch im Gesetz stehen wird, wie wir es jetzt gemacht haben“, sagte Bas dem „Stern“. „Ich habe niemandem etwas untergejubelt und niemanden in die Irre geführt“, fügte sie hinzu. Die Haltelinie sei auch „keine neue Erfindung“, so Bas. Die Regierung setze vielmehr fort, was bereits 2018 von der damaligen Großen Koalition eingeführt worden sei.
Die SPD-Ministerin verteidigte die geplante Regelung mit dem Argument, sie komme auch der Stabilität der Rente heutiger Beitragszahler zugute. „Wenn man die Haltelinie 2031 einfach auslaufen lässt, habe ich eine Abbruchkante, an der die Renten schlagartig absinken“, sagte Bas. „Das schadet genau der Generation, für die sich die Kritiker angeblich einsetzen.“
Vor allem unter jungen Abgeordneten in der Unions-Fraktion gibt es Widerstand gegen die jetzt geplante Reform. Sie kritisieren, dass in dem Gesetzentwurf das Rentenniveau auch über das Jahr 2031 hinaus auf einem höheren Niveau festgeschrieben wird als ohne die Haltelinie.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bärbel Bas am 14.11.2025 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bärbel Bas lehnt Änderungen an Rentenplänen der Bundesregierung ab.
- Sie verteidigt die Haltelinie bei 48 Prozent als notwendig für die Stabilität der Rente.
- Widerstand kommt von jungen Abgeordneten der Unions-Fraktion wegen der Reform.
Warum ist das wichtig?
- Bewahrung der Stabilität der Renten für heutige Beitragszahler
- Vermeidung plötzlicher Rentenkürzungen ab 2031
- Fortführung bereits bestehender Regelungen zur Rentensicherung
Wer ist betroffen?
- Junge Abgeordnete in der Unions-Fraktion
- heutige Beitragszahler
- Generation der Rentenempfänger
Zahlen/Fakten?
- Haltelinie bei 48 Prozent im Rentenplan
- Einführung bereits 2018 durch die Große Koalition
- Kritiker befürchten absinkendes Rentenniveau nach 2031
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