Antisemitismusbeauftragter Klein verlässt sein Amt im Sommer

13. Februar 2026
1 min Lesezeit

Antisemitismusbeauftragter Klein verlässt sein Amt im Sommer

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Wechsel im Antisemitismusbeauftragtenamt

() – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, wird im Sommer aus seinem Amt scheiden, weil er sich einer neuen Aufgabe zuwenden will. „Nach dann rund acht Jahren in diesem Amt und vier weiteren Jahren, in denen ich mich im Auswärtigen Amt mit Antisemitismus und Holocausterinnerung beschäftigt habe, hielt ich es für an der Zeit, mich beruflich einem neuen Thema zuzuwenden“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

„Mein Hintergrund ist ein diplomatischer, und im Auswärtigen Amt hat man das Rotationsprinzip, das ohnehin alle vier Jahre einen Wechsel vorsieht“, sagte er weiter. „Kontinuität ist eine wichtige Voraussetzung, um diese Arbeit gut zu machen, aber es tut dem Amt ebenfalls gut, wenn nach einer Zeit jemand anderes übernimmt. Es war etwas Besonderes, als Beamter in dieses politische Amt zu kommen, neue Strukturen aufzubauen, der Erste in diesem Amt zu sein.“

Aus Kleins Sicht gibt es kaum ein Amt, bei dem man so im Mittelpunkt gesellschaftspolitischer Debatten steht wie in seinem. „Antisemitismusbekämpfung ist ein Querschnittsthema, ich habe in meiner Amtszeit mit allen Ressorts der Bundesregierungen Kontakt gehabt, Projekte besprochen und Antisemitismus bekämpft“, sagte er. „Das löst auch Kontroversen aus. Ich hätte etwas falsch gemacht, wenn es nicht so gewesen wäre. Das Amt kann man gar nicht still ausüben. Wenn man etwas verändern will, muss man auch mal laut werden. Das habe ich nach Kräften versucht.“

Noch ist offen, wer auf Klein folgt. „Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat mir gesagt, dass er sich persönlich um die Nachfolge kümmern wird“, sagte Klein. „Es gibt gute Kandidaten, und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Bundesregierung eine gute Entscheidung treffen wird. Ganz wichtig ist, dass die Person die Unterstützung des Zentralrats der Juden bekommt, sonst kann man das Amt nicht gut ausführen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Felix Klein (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Felix Klein wird im Sommer aus seinem Amt als Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung scheiden.
  • Er möchte sich einer neuen beruflichen Herausforderung zuwenden.
  • Die Nachfolge ist noch offen, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kümmert sich um die Nachfolge.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung der Kontinuität in der Antisemitismusbekämpfung
  • Notwendigkeit der Sichtbarkeit und aktiven Auseinandersetzung mit antisemitischen Themen
  • Wichtige Rolle der Nachfolge für die Effektivität des Amtes

Wer ist betroffen?

  • Felix Klein
  • Zentralrat der Juden
  • Bundesregierung

Zahlen/Fakten?

  • Felix Klein scheidet im Sommer nach etwa acht Jahren aus seinem Amt.
  • Er hat zuvor vier Jahre im Auswärtigen Amt gearbeitet.
  • Alexander Dobrindt kümmert sich um die Nachfolge von Klein.

Wie geht’s weiter?

  • Klein scheidet im Sommer aus seinem Amt
  • Nachfolger wird von Bundesinnenminister Dobrindt gesucht
  • Unterstützung des Zentralrats der Juden ist entscheidend
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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