Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik und Meinungsumfragen in Berlin
Berlin () – Die AfD liegt im neuen ZDF-„Politbarometer“ erstmals vor der Union.
Wenn bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD unverändert auf 26 Prozent, während die CDU/CSU einen Punkt auf 25 Prozent einbüßt, so das Ergebnis der am Freitagmorgen veröffentlichten Umfrage.
Zulegen kann dagegen die Linke, die nun wieder auf elf Prozent kommt. SPD und Grüne verlieren jeweils einen Zähler und stehen bei zwölf beziehungsweise 14 Prozent. Die FDP erzielt drei Prozent, die sonstigen Parteien gemeinsam neun Prozent.
Die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seinem Kabinett wird derweil von den Befragten so schlecht bewertet wie noch nie seit Amtsantritt. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten zudem von der Bundesregierung keinen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme in Deutschland.
Beim Tankrabatt sind die Meinungen zwar gespalten, aber etwa neun von zehn Befragten meinen, dass dieser nicht von den Mineralölkonzernen an die Verbraucher weitergegeben wird. Eine knappe Mehrheit stimmt der Krisenprämie in Höhe von 1.000 Euro zu, doch insgesamt finden rund 80 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung nicht genug gegen die steigenden Energiepreise tut.
Rund drei Viertel der Befragten bewerten außerdem die Zusammenarbeit in der Bundesregierung als „eher schlecht“. Lediglich Merz` Absage an eine Beteiligung am Iran-Krieg erntet breite Zustimmung: Über 90 Prozent finden, Deutschland solle die USA im Krieg gegen Iran nicht militärisch unterstützen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 16.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- AfD liegt im neuen ZDF-"Politbarometer" erstmals vor der Union.
- Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Kabinett werden schlecht bewertet.
- Knapp drei Viertel der Befragten erwarten keinen wichtigen Beitrag der Bundesregierung zur Lösung der Probleme in Deutschland.
Warum ist das wichtig?
- Erstmals führt die AfD in Umfragen vor der Union, was politische Verschiebungen anzeigt.
- Hohe Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und den Maßnahmen gegen Energiepreise spiegeln sich in der Umfrage wider.
- Zuspruch für Merz' Absage an eine militärische Beteiligung erhöht die politische Diskussion über Deutschlands Auslandsengagement.
Wer ist betroffen?
- Bürger, die an Wahlen teilnehmen
- Befragte zur Bewertung der Regierung
- Befürworter von Energiepreismaßnahmen
Zahlen/Fakten?
- AfD: 26 Prozent
- CDU/CSU: 25 Prozent
- Linke: 11 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Umfrageergebnisse in den kommenden Wochen
- Bewertung der Regierungsarbeit durch die Bevölkerung
- Reaktionen auf die Krisenprämie und Energiepreispolitik
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