Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Rheinland-Pfalz unter Kritik
Mainz () – Innenminister Michael Ebling hat Vorwürfe der CDU zurückgewiesen, Personenschutz werde in Rheinland-Pfalz aus politischen Gründen gewährt oder verweigert. Solche Unterstellungen entbehrten jeder Grundlage und stellten die Professionalität und Integrität der Sicherheitsbehörden infrage, teilte das Ministerium des Innern und für Sport mit.
Gefährdungsbewertungen würden ausschließlich durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz vorgenommen, konkret durch das Dezernat 522 ‚Gefährdungsmanagement Staatsschutz‘.
Die Einstufung in Gefährdungsstufen erfolge nach den Vorgaben der Polizeidienstvorschrift PDV 129, die als Verschlusssache eingestuft sei. Schutzmaßnahmen der Polizei richteten sich allein nach der jeweils festgestellten Gefährdungslage.
‚Personenschutz ist kein Mittel politischer Selbstdarstellung‘, sagte Ebling.
Wer suggeriere, Sicherheitsmaßnahmen hätten etwas mit öffentlicher Wahrnehmung oder politischem ‚Her machen‘ zu tun, missbrauche ein ernstes Sicherheitsthema für parteipolitische Zwecke. Der CDU-Spitzenkandidat stehe nach einem Sicherheitsgespräch mit den zuständigen Behörden mit den vorgesehenen Maßnahmen im Einvernehmen.
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
