Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Kritik an Gewaltschutzmaßnahmen in Berlin
Berlin () – Die Frauenhauskoordinierung bewertet die Pläne der Bundesregierung zur Einführung der elektronischen Fußfessel für Gewalttäter nach spanischem Modell als nicht ausreichend.
„Wer Femizide verhindern will, muss Strukturen verändern – nicht nur einzelne kleine Instrumente ergänzen – die sehr wenigen zugute kommen werden“, sagte Geschäftsführerin Sibylle Schreiber der „Rheinischen Post“ (Samstag).
„Die elektronische Fußfessel kann in Hochrisikofällen ein wichtiges Mittel sein“, so Schreiber. „Aber sie ersetzt weder ein verbindliches, einheitliches Risikomanagement noch eine enge Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Ohne klare Verfahren, ausreichende Ressourcen und eine verlässliche Finanzierung bleibt Gewaltschutz lückenhaft.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Frauenhauskoordinierung kritisiert Pläne der Bundesregierung zur elektronischen Fußfessel für Gewalttäter.
- Geschäftsführerin Sibylle Schreiber fordert umfassendere Strukturen zur Verhinderung von Femiziden.
- Elektronische Fußfessel allein reicht nicht aus, ohne effektives Risikomanagement und Ressourcen.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit von strukturellen Veränderungen zur Verhinderung von Femiziden
- Bedeutung eines umfassenden Risikomanagements und der Zusammenarbeit zwischen relevanten Institutionen
- Mangelnde Ressourcen und Finanzierung gefährden effektiven Gewaltschutz
Wer ist betroffen?
- Gewalttäter
- Frauenhäuser
- Fachberatungsstellen
Zahlen/Fakten?
- Frauenhauskoordinierung hält Pläne zur elektronischen Fußfessel für Gewalttäter für unzureichend
- Notwendigkeit von strukturellen Veränderungen zur Verhinderung von Femiziden
- Elektronische Fußfessel als wichtiges Mittel in Hochrisikofällen, aber kein Ersatz für umfassendes Risikomanagement
Wie geht’s weiter?
- Strukturen ändern für effektiven Gewaltschutz
- Verbindliches Risikomanagement einführen
- Enge Zusammenarbeit zwischen relevanten Institutionen fördern
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