Hamburg zahlt zugesagte Mittel für psychosoziale Zentren nicht aus

27. Februar 2026
1 min Lesezeit

Hamburg zahlt zugesagte Mittel für psychosoziale Zentren nicht aus

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Finanzierung von psychosozialen Zentren in Hamburg

() – Die Hamburger Sozialbehörde hat für das Jahr 2025 zugesagte Finanzhilfen für psychosoziale Zentren für Geflüchtete noch nicht ausgezahlt. Das kritisierte die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft am Freitag.

Die Mittel in Höhe von 625.000 Euro waren vom Bund gekürzt worden, die Bürgerschaft hatte Ende 2024 beschlossen, die Kürzungen für 2025 und 2026 auszugleichen.

Der Senat erklärte auf eine Anfrage der Linken, der Bewilligungsprozess stehe kurz vor dem Abschluss.

Die Grundlagen für die Vergabe seien im September 2025 geschaffen worden, die Prüfung der Anträge von drei ausgewählten Trägern habe sich bis Ende Januar 2026 hingezogen. Welche Auswirkungen die verspätete Zahlung auf die Angebote im vergangenen Jahr hatte, ließ die Behörde offen.

Die fluchtpolitische Sprecherin der Linken, Carola Ensslen, kritisierte die Verzögerung scharf.

Es sei ein Armutszeugnis, dass die ohnehin überlasteten Zentren das Geld nicht erhalten hätten. Die Folge seien Aufnahmestopps und längere Wartelisten für traumatisierte Geflüchtete gewesen.

Der Senat handele fahrlässig, da die Folgekosten um ein Vielfaches höher seien. Das Geld müsse umgehend fließen und die Finanzierung über 2026 hinaus zugesagt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hamburger Sozialbehörde hat Finanzhilfen für psychosoziale Zentren für Geflüchtete für 2025 noch nicht ausgezahlt.
  • Bund hat Mittel in Höhe von 625.000 Euro gekürzt, Bürgerschaft entschied Ende 2024, Kürzungen auszugleichen.
  • Linke kritisiert Verzögerung, führt zu Aufnahmestopps und längeren Wartelisten für traumatisierte Geflüchtete.

Warum ist das wichtig?

  • Verzögerte Finanzhilfen belasten psychosoziale Zentren für Geflüchtete
  • Folge sind Aufnahmestopps und längere Wartelisten für traumatisierte Menschen
  • Notwendigkeit einer zeitnahen Zahlung zur Vermeidung höherer Folgekosten

Wer ist betroffen?

  • psychosoziale Zentren für Geflüchtete
  • traumatisierte Geflüchtete
  • Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft

Zahlen/Fakten?

  • 625.000 Euro für psychosoziale Zentren zugesagt
  • Mittel wurden vom Bund gekürzt
  • Aufnahmestopps und längere Wartelisten für traumatisierte Geflüchtete

Wie geht’s weiter?

  • Auszahlung der Finanzhilfen für psychosoziale Zentren beschleunigen
  • Klärung der Auswirkungen der verspäteten Zahlungen auf die Angebote
  • Zusage der Finanzierung über 2026 hinaus erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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