Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik in Hamburg: Ganztagsbetreuung im Fokus
Hamburg () – Hamburg wird in einer aktuellen Studie als „Musterland“ bei der Ganztagsbetreuung an Grundschulen bezeichnet. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat festgestellt, dass die Hansestadt im Gegensatz zu anderen westdeutschen Bundesländern über ausreichende Kapazitäten verfügt.
In den anderen Ländern fehlen demnach insgesamt 150.000 Plätze, teilte die Hamburger Schulbehörde am Mittwoch mit.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPd) wertet die hohe Teilnahmequote als Vertrauensbeweis. Im aktuellen Schuljahr nehmen 91 Prozent der Grundschüler am Ganztagsangebot teil, ein neuer Rekordwert.
Sie betonte, dass solche Angebote die Chancengerechtigkeit erhöhen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern könnten. Hamburg habe den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bereits seit 2012 flächendeckend umgesetzt, während er bundesweit erst ab dem kommenden Schuljahr schrittweise eingeführt wird.
Der Studie zufolge nimmt Hamburg bei der Ganztagsbetreuung bundesweit eine Spitzenposition ein.
Knapp die Hälfte aller Grundschüler nutzt zudem ein Ferienbetreuungsangebot. Die Entwicklung zeigt eine stetig steigende Nachfrage, denn im Jahr 2014 lag die Teilnahmequote noch bei rund 74,5 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburg wird als „Musterland“ bei der Ganztagsbetreuung an Grundschulen bezeichnet.
- 91 Prozent der Grundschüler nehmen am Ganztagsangebot teil, was einen neuen Rekordwert darstellt.
- Hamburg hat den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bereits seit 2012 umgesetzt.
Warum ist das wichtig?
- Hamburg hat ausreichende Kapazitäten für Ganztagsbetreuung, während andere Bundesländer Plätze fehlen.
- Hohe Teilnahmequote von 91% bei Grundschülern verbessert Chancengerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Hamburg ist bundesweit führend in der Ganztagsbetreuung und hat den Rechtsanspruch bereits seit 2012 umgesetzt.
Wer ist betroffen?
- Grundschüler in Hamburg
- Bildungsenatorin Ksenija Bekeris
- Familien in Hamburg
Zahlen/Fakten?
- 150.000 fehlende Plätze in anderen westdeutschen Bundesländern
- 91 Prozent der Grundschüler in Hamburg nehmen am Ganztagsangebot teil
- Teilnahmequote an Ferienbetreuungsangebot bei knapp 50 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der erfolgreichen Ganztagsbetreuung in Hamburg
- Ausweitung der Ferienbetreuungsangebote
- Weitere Förderung der Chancengerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
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