Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Förderung für Klimaschutz in Niedersachsen
Salzgitter () – Bund und Land Niedersachsen erhöhen die Fördermittel für das Klimaschutzprojekt SALCOS der Salzgitter AG um rund 322 Millionen Euro auf insgesamt etwa 1,322 Milliarden Euro. Das teilten das niedersächsische Umwelt- und das Wirtschaftsministerium am Montag mit.
Die Europäische Kommission hatte die beihilferechtliche Genehmigung für die Aufstockung bereits Anfang Februar erteilt.
Mit dem Projekt SALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) soll die Stahlproduktion nahezu klimaneutral werden. Die erste Ausbaustufe umfasst eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage, eine Direktreduktionsanlage und einen Elektrolichtbogenofen, die ab 2027 in Betrieb gehen sollen.
Die CO2-Emissionen könnten dadurch um bis zu 95 Prozent gesenkt werden.
Niedersachsens Energieminister Christian Meyer sprach von einem „guten und wichtigen Signal für den Klimaschutz“. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betonte, dass mit der zusätzlichen Planungssicherheit die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Stahlindustrie am Weltmarkt gestärkt werde.
Der Bund trägt zwei Drittel der Förderung, das Land ein Drittel.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bund und Land Niedersachsen erhöhen die Fördermittel für das Klimaschutzprojekt SALCOS um rund 322 Millionen Euro auf insgesamt etwa 1,322 Milliarden Euro.
- SALCOS zielt darauf ab, die Stahlproduktion nahezu klimaneutral zu gestalten und könnte CO2-Emissionen um bis zu 95 Prozent senken.
- Die erste Ausbaustufe umfasst eine Elektrolyseanlage, eine Direktreduktionsanlage und einen Elektrolichtbogenofen, die ab 2027 in Betrieb gehen sollen.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der Fördermittel unterstützt klimaneutrale Stahlproduktion
- Signifikante Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 95 Prozent
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Stahlindustrie
Wer ist betroffen?
- Bund
- Land Niedersachsen
- Salzgitter AG
Zahlen/Fakten?
- Fördermittel für SALCOS erhöhen sich um rund 322 Millionen Euro auf etwa 1,322 Milliarden Euro
- CO2-Emissionen könnten um bis zu 95 Prozent gesenkt werden
- Erste Ausbaustufe umfasst eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage, eine Direktreduktionsanlage und einen Elektrolichtbogenofen, die ab 2027 in Betrieb gehen sollen
Wie geht’s weiter?
- Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe 2027
- Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 95 Prozent
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Stahlindustrie
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