Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit und Krankenstand in Deutschland
Berlin () – Die Mitarbeiter in Deutschlands wichtigsten Behörden sind überdurchschnittlich häufig krank. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, über die Politico berichtet. Im Jahr 2024 fehlten die Beschäftigten in den obersten Bundesbehörden demnach im Schnitt 15,2 Tage krankheitsbedingt, in den nachgelagerten Behörden waren es 21,1 Tage. Der Bundesdurchschnitt lag im gleichen Zeitraum bei 14,8 Tagen.
Den höchsten Krankenstand verzeichnete der Bundesrat mit 25,2 Tagen, gefolgt vom Bundestag mit 22,3 Tagen. Im Bundesumweltministerium lagen die krankheitsbedingten Fehltage hingegen nur bei 7,4 Tagen.
Angesichts des hohen Krankenstands in Deutschland hat die CDU auf ihrem Parteitag beschlossen, dass die telefonische Krankschreibung wieder abgeschafft werden soll. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Dirk Wiese, lehnte den Vorschlag jedoch ab.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Mitarbeiter in deutschen Behörden sind überdurchschnittlich häufig krank.
- 2024 fehlten Beschäftigte in obersten Bundesbehörden im Schnitt 15,2 Tage, in nachgelagerten Behörden 21,1 Tage.
- CDU beschloss auf Parteitag, telefonische Krankschreibung abzuschaffen; SPD lehnt Vorschlag ab.
Warum ist das wichtig?
- Hoher Krankenstand in Bundesbehörden kann Effizienz und Arbeitsabläufe beeinträchtigen.
- Wichtig für politische Entscheidungen und Reformen im Gesundheitswesen.
- Signalisiert potenzielle Probleme in der Arbeitsumgebung und Mitarbeiterzufriedenheit.
Wer ist betroffen?
- Mitarbeiter in Deutschlands wichtigsten Behörden
- Beschäftigte in den obersten Bundesbehörden
- Beschäftigte in nachgelagerten Behörden
Zahlen/Fakten?
- Beschäftigte in obersten Bundesbehörden fehlten 2024 im Schnitt 15,2 Tage krankheitsbedingt
- In nachgelagerten Behörden waren es 21,1 Tage
- Höchster Krankenstand: Bundesrat 25,2 Tage, Bundestag 22,3 Tage, Bundesumweltministerium 7,4 Tage
Wie geht’s weiter?
- CDU beschließt Abschaffung der telefonischen Krankschreibung
- SPD lehnt Vorschlag ab
- Hoher Krankenstand in Bundesbehörden bleibt ein Thema
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