Keine Analyse digitaler Abhängigkeiten in Bundesverwaltung geplant

21. Februar 2026
1 min Lesezeit

Keine Analyse digitaler Abhängigkeiten in Bundesverwaltung geplant

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Digitale Souveränität in der Bundespolitik

() – Die Bundesregierung will weiter keine umfassende Bestandsaufnahme von digitalen Abhängigkeiten in der Bundesverwaltung vornehmen.

Das geht aus der Antwort des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung auf die Schriftliche Frage der Grünen-Abgeordneten Rebecca Lenhard hervor, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet.

Zur Begründung verweist das Ministerium auf bereits vorliegende Studien, die einen Überblick über die drängenden Handlungsfelder böten. Weiter heißt es, das Digitalministerium informiere sich „fortlaufend über die Entwicklungen im Bereich der digitalen Souveränität Europas“ und arbeite darauf hin, sich ein „zusammenfassendes Bild von der Lage im Bereich digitale Souveränität“ zu machen. „Dabei soll auch die Definition digitaler Souveränität, die derzeit im Rahmen der von und initiierten Taskforce Digitale Souveränität entwickelt wird, berücksichtigt werden.“

Lenhard hatte dazu bereits Ende vergangenen Jahres beim Ministerium nachgefragt. Schon damals hieß es: „Die Durchführung einer umfassenden und aktuellen Bestandsaufnahme von digitalen Abhängigkeiten in der Bundesverwaltung ist aktuell nicht geplant.“ Ende Januar sei im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung plötzlich doch von einer Bestandsaufnahme die Rede gewesen, sagte Lenhard dem Nachrichtenportal T-Online. Die Digitalpolitikerin hakte deshalb erneut im Digitalministerium nach.

Dass weiterhin keine Erstellung eines umfassenden Lagebilds geplant sei, nannte Lenhard „angesichts der veränderten geopolitischen Lage nicht nachvollziehbar“. Deutschland verliere wertvolle Zeit und Geld, so die Grünen-Politikerin weiter. „Das Ministerium muss endlich handeln.“ Digitale Souveränität entstehe nicht durch Begriffsdefinitionen, sondern durch Transparenz, strategische Beschaffung und klare politische Entscheidungen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzerin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesregierung plant keine umfassende Bestandsaufnahme von digitalen Abhängigkeiten in der Bundesverwaltung.
  • Digitalministerium verweist auf bereits vorliegende Studien und fortlaufende Informationen über digitale Souveränität.
  • Grüne-Abgeordnete Rebecca Lenhard kritisiert die Entscheidung und fordert Maßnahmen zur digitalen Souveränität.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtige Entscheidung zur digitalen Souveränität in der Bundesverwaltung wird nicht getroffen.
  • Fehlende Bestandsaufnahme gefährdet strategisches Handeln in einem geänderten geopolitischen Kontext.
  • Mangelnde Transparenz und politische Entscheidungen könnten Deutschland zeit- und kostenmäßig schädigen.

Wer ist betroffen?

  • Bundesregierung
  • Bundesverwaltung
  • Grüne-Abgeordnete Rebecca Lenhard

Zahlen/Fakten?

  • Bundesregierung plant keine umfassende Bestandsaufnahme digitaler Abhängigkeiten
  • Ministerium verweist auf bereits vorliegende Studien
  • Digitale Souveränität ist aktuelles Thema in Europa

Wie geht’s weiter?

  • Keine umfassende Bestandsaufnahme von digitalen Abhängigkeiten geplant
  • Fortlaufende Information über digitale Souveränität Europas
  • Berücksichtigung der Definition digitaler Souveränität in künftigen Entwicklungen
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