Bundesregierung plant fast eine Milliarde Euro für Küstenschutz ein

18. Februar 2026
1 min Lesezeit

Bundesregierung plant fast eine Milliarde Euro für Küstenschutz ein

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Küstenschutzpolitik in Deutschland bis 2040

() – Die Bundesregierung stellt den Ländern bis 2040 fast eine Milliarde Euro für den Hochwasser- und Küstenschutz zur Verfügung. Das geht aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten. Demnach wurden den Küstenländern für die Jahre 2024 bis 2040 Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 885 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Einschließlich Landesmitteln umfassen die Verpflichtungsermächtigungen 925 Millionen Euro.

Die vorgesehenen Bundesmittel „reichen nach unserer Einschätzung bei Weitem nicht aus“, sagte Linda Heitmann, Berichterstatterin der Grünen-Fraktion für nationalen Meeres- und Küstenschutz, den Funke-Zeitungen. Allein für Niedersachen, und seien für den Zeitraum bis 2035 mindestens 1,4 Milliarden Euro notwendig.

Heitmann kritisiert zudem, dass die Bundesregierung keine präzisen Daten zu bisherigen Schäden durch Sturmfluten, Starkregen und Überschwemmungen nennen kann. Das Umweltministerium verweist in der Anfrage auf Zahlen der Versicherungswirtschaft. „Die Bundesregierung glänzt bei den existenziellen Fragen zum Küsten- und Hochwasserschutz leider mit schwammigen und lückenhaften Antworten“, sagte Heitmann. Es sei „erschreckend“, dass der Bund weder genaue Daten zur Schadenshöhe der letzten Jahre noch eine Einschätzung zum Investitionsbedarf in naturbasierte Lösungen vorlegen könne.

Aus der Antwort geht auch hervor, dass die Bundesregierung den Bau von Hochwasserschutzeinrichtungen erleichtern will. Geplant sind laut Umweltministerium eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren, insbesondere der Planfeststellungsverfahren für bestimmte Hochwasserschutzbauten, sowie eine Beschleunigung der Rechtsbehelfsverfahren, zum Beispiel durch konkrete Antrags- und Begründungsfristen.

Experten rechnen damit, dass als Folge des Klimawandels Überschwemmungen häufiger und Sturmfluten heftiger werden. Die Nordseeküste gehört zu den am meisten von Klimafolgen betroffenen Regionen in .

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Küstenschutz bei List auf Sylt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesregierung stellt bis 2040 fast eine Milliarde Euro für Hochwasser- und Küstenschutz bereit.
  • Grüne-Fraktion kritisiert unzureichende Mittel und fehlende präzise Schadensdaten.
  • Geplante Maßnahmen zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für Hochwasserschutzeinrichtungen.

Warum ist das wichtig?

  • Bundesregierung stellt bis 2040 fast eine Milliarde Euro für Hochwasser- und Küstenschutz bereit.
  • Klimawandel führt zu häufigeren Überschwemmungen und stärkeren Sturmfluten in betroffenen Regionen.
  • Mangel an präzisen Daten zur Schadenshöhe und Investitionsbedarf beeinträchtigt effektive Planung.

Wer ist betroffen?

  • Küstenländer
  • Kommunen in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein
  • Anwohner in Hochwassergefährdeten Gebieten

Zahlen/Fakten?

  • 885 Millionen Euro für Hochwasser- und Küstenschutz von 2024 bis 2040
  • Gesamte Verpflichtungsermächtigungen inklusive Landesmittel: 925 Millionen Euro
  • Mindestens 1,4 Milliarden Euro notwendig für Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein bis 2035

Wie geht’s weiter?

  • Bereitstellung von 885 Millionen Euro für Hochwasser- und Küstenschutz bis 2040
  • Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für Hochwasserschutzbauten
  • Notwendigkeit von mindestens 1,4 Milliarden Euro für Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein bis 2035
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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