Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Resilienz in Sachsen-Anhalt stärken
Magdeburg () – Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat einen neuen Resilienz-Stab eingerichtet, um die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber Krisen und Katastrophen zu stärken. Das teilte Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) am Dienstag in Magdeburg mit.
Der Stab soll komplexen Risiken wie Extremwetter, Cyberangriffen und hybriden Bedrohungen begegnen.
Der Resilienz-Stab wird von Innenministerin Tamara Zieschang geleitet und ist auf Staatssekretärsebene mit Vertretern aller Ressorts sowie der Staatskanzlei besetzt. Er soll bis zu einmal im Quartal tagen und durch einen Fachausschuss auf Ebene der Abteilungsleitungen vorbereitet werden.
Zudem werden fachliche Unterarbeitsgruppen zu Themenfeldern wie der Resilienz der Gesundheitsversorgung gebildet.
Laut Innenministerin Zieschang müssen Staat und Gesellschaft widerstandsfähiger werden, da neue Bedrohungsformen wie Sabotageakte und Cyberangriffe zunehmen. Kritische Infrastrukturen wie die medizinische Versorgung, Strom- und Wärmeversorgung oder der Personenverkehr seien besonders anfällig.
Bereits die Beeinträchtigung eines Sektors könne zu multiplexen Auswirkungen auf andere Bereiche führen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sven Schulze bei seiner Vereidigung im Landtag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sachsen-Anhalt hat einen neuen Resilienz-Stab eingerichtet.
- Der Stab wird von Innenministerin Tamara Zieschang geleitet und umfasst Vertreter aller Ressorts.
- Ziel ist die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen wie Extremwetter und Cyberangriffen.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und Katastrophen
- Verbesserung der Reaktion auf neue Bedrohungsformen wie Cyberangriffe
- Schutz kritischer Infrastrukturen zur Vermeidung multipler Auswirkungen
Wer ist betroffen?
- Staat und Gesellschaft
- Innenministerin Tamara Zieschang
- Kritische Infrastrukturen (z. B. Gesundheitsversorgung, Strom- und Wärmeversorgung, Personenverkehr)
Zahlen/Fakten?
- Neuer Resilienz-Stab in Sachsen-Anhalt eingerichtet
- Stab leitet Innenministerin Tamara Zieschang, tagen bis zu einmal im Quartal
- Kritische Infrastrukturen wie medizinische Versorgung und Personenverkehr sind besonders anfällig
Wie geht’s weiter?
- Einrichtung eines Resilienz-Stabs zur Stärkung der Krisenbewältigung
- Regelmäßige Sitzungen und Bildung fachlicher Unterarbeitsgruppen
- Fokussierung auf kritische Infrastrukturen und neue Bedrohungsformen
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