Trump-Ultimatum: Selenskyj sieht Ukraine vor schwieriger Entscheidung

21. November 2025
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Trump-Ultimatum: Selenskyj sieht Ukraine vor schwieriger Entscheidung

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Kiew: Entscheidende Verhandlungen mit den USA

Kiew () – US-Präsident Donald Trump hat der eine Frist gesetzt, bis Donnerstag seinen 28 Forderungen für Gebietsabtretungen an Russland, eine Verkleinerung der ukrainischen Armee und einen Waffenstillstand zuzustimmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht sein Land vor einer schwierigen Entscheidung.

„Der Druck auf die Ukraine ist jetzt am größten“, sagte er in seiner täglichen Video-Botschaft. Die Ukraine stehe nun möglicherweise vor der Entscheidung, ihre Würde zu verlieren oder das Risiko einzugehen, einen wichtigen Partner zu verlieren. Sie müsse sich möglicherweise entscheiden zwischen 28 schwierigen Punkte oder einem extrem harten Winter. Die Ukraine werde „ruhig“ und schnell mit den USA und ihren Partnern zusammenarbeiten, um den Krieg zu beenden, sagte Selenskyj.

Die ukrainische Regierung habe fast eine Stunde lang mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, JD Vance, und dem United States Secretary of the Army, Daniel Driscoll, gesprochen. „Wir haben viele Details des Vorschlags der US-Seite zur Beendigung des Krieges besprochen und bemühen uns, den weiteren Weg würdig und wirklich effektiv zu gestalten, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen“, schrieb Selenskyj zudem auf dem Messengerdienst Telegram. Man habe vereinbart, dass man gemeinsam mit den USA und Europa auf Beraterebene zusammenarbeiten werde, damit der Weg zum Frieden wirklich gangbar werde.

Der „28-Punkte-Plan“ der USA, der in Verhandlungen mit Russland entstanden ist, sieht Medienberichten zufolge Abtretung der Krim sowie der Gebiete Luhansk und Donetsk an Russland vor. Russland würde zudem entlang der aktuellen Frontlinie die Kontrolle über weite Teile von Cherson und Saporischschja erhalten. Damit würde die Ukraine rund ein Viertel ihres Staatsgebiets verlieren. Auch das Atomkraftwerk Saporischschja wäre nicht mehr unter der Kontrolle der Ukraine.

Die Ukraine müsste ihre Armee verkleinern und sich in der Verfassung darauf verpflichten, der Nato nicht beizutreten. Die Nato müsste Erweiterungen ausschließen. Die Ukraine würde zwar Sicherheitsgarantien erhalten, jedoch mit der Einschränkung, dass Truppen von Nato-Staaten in der Ukraine nicht erlaubt wären. Der verbleibende Rest der Ukraine könnte der EU beitreten.

Es würde offiziell einen sofortigen Waffenstillstand geben. Russland würde, wie bereits in den 90ern mehrfach geschehen, erneut die Souveränität der Ukraine anerkennen und ein Gesetz zur Nicht-Aggression verabschieden. Zudem gäbe es eine Amnestie für die zahlreichen Kriegsverbrechen in der Ukraine und die Ukraine würde zu zügigen Neuwahlen verpflichtet werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolodymyr Selenskyj (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Trump setzt Ukraine Frist bis Donnerstag für 28 Forderungen.
  • Selenskyj sieht schwierige Entscheidung zwischen Würde und Partnerverlust.
  • Ukraine könnte ein Viertel ihres Staatsgebiets verlieren und muss Armee verkleinern.

Warum ist das wichtig?

  • Druck auf die Ukraine, schwierige Entscheidungen zu treffen
  • Risiko eines Partnersverlustes oder Verlust der nationalen Würde
  • Notwendigkeit, einen dauerhaften Frieden anstreben

Wer ist betroffen?

  • Ukraine
  • Wolodymyr Selenskyj
  • US-Regierung

Zahlen/Fakten?

  • US-Präsident Trump hat der Ukraine eine Frist bis Donnerstag gesetzt.
  • 28 Forderungen bezüglich Gebietsabtretungen, Armeeverkleinerung und Waffenstillstand.
  • Ukraine könnte ein Viertel ihres Staatsgebiets verlieren.

Wie geht’s weiter?

  • Ukraine arbeitet an Verhandlungen mit den USA und Europa zusammen.
  • Entscheidungen über den "28-Punkte-Plan" müssen schnell getroffen werden.
  • Waffenstillstand wird angestreb, jedoch mit erheblichen Zugeständnissen.
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