DIW: Linnemann-Steuervorstoß kostet 9 Milliarden

16. Februar 2026
1 min Lesezeit

DIW: Linnemann-Steuervorstoß kostet 9 Milliarden

News - Was ist passiert – was dahinter steckt

Steuerreform-Diskussion in Köln: Risiken und Chancen

() – Die von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ins Spiel gebrachte Entlastung bei der Einkommensteuer würde zu einem staatlichen Einnahmen-Minus in Milliardenhöhe führen. „Der Vorschlag bedeutet Entlastungen in Höhe von neun Milliarden Euro im Jahr“, sagte DIW-Steuerexperte Stefan Bach der „Welt“ (Dienstagausgabe).

Die mögliche Steuerersparnis durch die neue Spitzensteuersatz-Grenze bei einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro im Jahr, wie Linnemann sie am Wochenende vorgeschlagen hatte, beträgt nach DIW-Berechnungen bis zu 1.000 Euro für Singles und bis zu 2.000 Euro für Paare.

Dafür müssten die Haushalte zu den oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher gehören. Singles mit einem Durchschnittseinkommen würden im Jahr um 92 Euro entlastet, Familien mit zwei Kindern und Durchschnittseinkommen um 160 Euro. „Um die Reform aufkommensneutral zu gestalten, müsste man den Spitzensteuersatz bis 47 Prozent hochziehen“, sagte Bach. Die 47 Prozent würden dann bei einem zu versteuernden Einkommen von 97.200 Euro erreicht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Linnemann (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann schlägt Einkommensteuerentlastung vor.
  • Entlastungen von neun Milliarden Euro pro Jahr möglich, laut DIW-Steuerexperte.
  • Steuerersparnis bis zu 1.000 Euro für Singles und 2.000 Euro für Paare bei neuem Spitzensteuersatz.

Warum ist das wichtig?

  • Mögliche Entlastung von neun Milliarden Euro jährlich für den Staat
  • Steuererleichterungen betreffen vor allem obere zehn Prozent der Einkommensbezieher
  • Reform könnte mit höheren Spitzensteuersätzen aufkommensneutral gestaltet werden

Wer ist betroffen?

  • Haushalte der oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher
  • Singles mit einem Durchschnittseinkommen
  • Familien mit zwei Kindern und Durchschnittseinkommen

Zahlen/Fakten?

  • Entlastungen in Höhe von neun Milliarden Euro im Jahr
  • Steuerersparnis bis zu 1.000 Euro für Singles, bis zu 2.000 Euro für Paare
  • Spitzensteuersatz müsste auf 47 Prozent bei einem Einkommen von 97.200 Euro angehoben werden

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über mögliche Steuerentlastungen
  • Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 47 Prozent zur Aufkommensneutralität
  • Fokus auf Haushalte der oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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