Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Die frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Kathrin Gebel, wirft der Bundesregierung vor, Betroffene von Gewalt oft alleine zu lassen.
Der „Rheinischen Post“ (Samstag) sagte Gebel: „Das Lagebild ist ein weiterer Beleg für das, was Betroffene und Frauenhäuser seit Jahren sagen: Gewalt ist kein Randphänomen, sondern Alltag.“
Einzelmaßnahmen ins Schaufenster zu stellen, reiche nicht aus. „Wir brauchen endlich ein flächendeckend finanziertes Hilfesystem, mehr Schutzwohnungen, starke Frauenhäuser und konsequente Täterarbeit“, fuhr Gebel fort.
„Solange Schutz vor Gewalt nicht Vorrang vor Umgangs- und Sorgerechtsfragen hat, verfehlt die Politik ihre Verantwortung gegenüber Frauen und Kindern.“ Es brauche den politischen Willen, patriarchaler Gewalt ein Ende zu setzen. „Es braucht bezahlbaren Wohnraum und die Chance auf ein armutsfreies Leben für Frauen, sodass sie die Chance haben, sich von gewalttätigen Männern zu lösen“, sagte die Linken-Politikerin.
Weiter brauche es eine strukturelle Veränderung der Justiz bei der Schulung von Polizisten, Richtern und Staatsanwälten. „Das sind nur einige Beispiele, die Betroffenen wirklich helfen würden, anstatt nur noch von der Fußfessel zu reden“, so Gebel.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kathrin Gebel (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kathrin Gebel kritisiert die Bundesregierung für mangelnde Unterstützung von Gewaltopfern.
- Sie fordert ein umfassendes Hilfesystem, mehr Schutzwohnungen und bessere Justitschulungen.
- Gebel betont, dass Schutz vor Gewalt Vorrang vor Umgangs- und Sorgerechtsfragen haben muss.
Warum ist das wichtig?
- Wichtige Unterstützung für Gewaltopfer notwendig
- Notwendigkeit eines flächendeckenden Hilfesystems und starker Frauenhäuser
Wer ist betroffen?
- Betroffene von Gewalt
- Frauenhäuser
- Frauen und Kinder
Zahlen/Fakten?
- Gewalt ist kein Randphänomen, sondern Alltag.
- Erforderlich: flächendeckend finanziertes Hilfesystem, mehr Schutzwohnungen, starke Frauenhäuser.
- Schutz vor Gewalt sollte Vorrang vor Umgangs- und Sorgerechtsfragen haben.
Wie geht’s weiter?
- Flächendeckend finanziertes Hilfesystem aufbauen
- Mehr Schutzwohnungen und starke Frauenhäuser schaffen
- Politischen Willen zur Beendigung patriarchaler Gewalt verstärken
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