Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gewalt gegen Frauen in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die heute veröffentlichten BKA-Zahlen zu Gewalt gegen Mädchen und Frauen als Alarmzeichen bezeichnet. Fraktionsvorsitzende Eva von Angern teilte mit, dass im Jahr 2024 bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet worden seien, was nahezu einer täglichen Tat entspreche.
Die Landesregierung setze bisher vor allem auf elektronische Fußfesseln für Täter, was jedoch nicht ausreiche.
Notwendig seien rechtsverbindliche Fallkonferenzen, mehr Präventionsarbeit in Kitas und Schulen sowie spezialisierte Verfolgung von digitaler Gewalt. Die Linke werde sich im Landtag für die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention einsetzen.
Am 25. November plant die Fraktion ein Fachgespräch zum Thema.
Angern betonte, die Frauen in Sachsen-Anhalt verdienten ein Schutzsystem, das bereits vor Eskalation der Gewalt greife. Die aktuellen Zahlen zeigten zudem, dass fast die Hälfte der Sexualstraftaten-Opfer minderjährig sei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Fraktion Die Linke kritisiert BKA-Zahlen zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen als alarmierend.
- 2024 wurden bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet.
- Forderung nach mehr Präventionsarbeit und Umsetzung der Istanbul-Konvention.
Warum ist das wichtig?
- Alarmierende BKA-Zahlen zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen
- Notwendigkeit eines effektiven Schutzsystems zur Gewaltprävention
- Fokus auf spezialisierte Verfolgung digitaler Gewalt und umfassende Präventionsmaßnahmen
Wer ist betroffen?
- Frauen
- Mädchen
- Opfer von Sexualstraftaten
Zahlen/Fakten?
- 2024 bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet
- Fast die Hälfte der Sexualstraftaten-Opfer minderjährig
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung der Istanbul-Konvention im Landtag vorantreiben
- Fachgespräch zum Thema am 25. November planen
- Präventionsarbeit in Kitas und Schulen intensivieren
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