Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kriminalität: Callcenter-Betrug in Deutschland
Bayreuth () – Deutsche und slowakische Ermittlungsbehörden haben ein Callcenter in der slowakischen Stadt Poprad ausgehoben, das Schockanrufe in Deutschland getätigt hatte. Das teilte das Polizeipräsidium Oberfranken mit.
Bei der gemeinsamen Aktion am 14. November wurden acht mutmaßliche Täter festgenommen.
Die Ermittler hatten zuvor etwa 1.000 Anrufe in das deutsche Festnetz dokumentiert, die teilweise im Sekundentakt erfolgten. Dabei gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus und behaupteten, Angehörige der Angerufenen hätten Unfälle verursacht.
Durch die schnellen Maßnahmen konnten mehrere Betrugstaten und Geldübergaben verhindert werden.
Bei der Durchsuchung des Apartments in Poprad sicherten die Beamten umfangreiches Beweismaterial, darunter Laptops, Handys und zahlreiche SIM-Karten. Die drei deutschen und fünf polnischen Tatverdächtigen im Alter von 24 bis 51 Jahren wurden in Haft genommen.
Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und die 110 zu wählen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Callcenter in Poprad wurde ausgehoben wegen Schockanrufen in Deutschland
- Acht mutmaßliche Täter festgenommen
- Ermittler dokumentierten etwa 1.000 Anrufe, Täter gaben sich als Polizeibeamte aus
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Betrug und Kriminalität
- Schutz der Bürger vor emotionalem und finanziellem Schaden
- Inter nationale Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden
Wer ist betroffen?
- Deutsche Bürger
- Angehörige der Angerufenen
- Tatverdächtige aus Polen
Zahlen/Fakten?
- Acht mutmaßliche Täter festgenommen
- Etwa 1.000 Anrufe dokumentiert
- Täter gaben sich als Polizeibeamte aus
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen zu den Tätern und dem Callcenter
- Auswertung des sichergestellten Beweismaterials
- Überprüfung möglicher weiterer Opfer in Deutschland
