Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Geopolitik und Wirtschaft in Europa
Antwerpen () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die Welt in einer neuen Ära der Großmachtpolitik angekommen.
„Wir leben in einer geoökonomischen Realität, aber es ist noch mehr als das“, sagte er am Mittwoch beim European Industry Summit in Antwerpen. „Es ist eine neue geopolitische Realität. Und wieder einmal in unserer Geschichte sind wir in eine Ära neuer Großmachtpolitik eingetreten.“ Die Frage sei, wie Europa darauf reagieren werde.
In erster Linie sei es die wirtschaftliche Stärke Europas, die zum Tragen kommen müsse, so Merz. „Nur ein wirtschaftlich starkes Europa wird ein souveränes Europa sein. Und das ist die Realität, in der wir leben.“ Angesichts dieser Erkenntnis sei es höchste Zeit, dass Europa handele. Dafür gebe es hauptsächlich drei Handlungsfelder: den Abbau von Bürokratie, die Stärkung des Binnenmarktes sowie eine Freihandelsagenda für Europa.
Der Kanzler forderte in diesem Zusammenhang, „jeden Sektor zu deregulieren“. Kleinere Korrekturen an Gesetzen reichten dabei nicht aus. „Wir müssen die gesamte bestehende EU-Gesetzgebung systematisch überprüfen“, so Merz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 11.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz beschreibt eine neue Ära der Großmachtpolitik und geopolitische Realität in Europa.
- Er fordert Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Basis Europas, einschließlich Abbau von Bürokratie und Deregulierung.
- Merz plädiert für eine systematische Überprüfung der bestehenden EU-Gesetzgebung.
Warum ist das wichtig?
- Neue geopolitische Realität erfordert europäische Handlungsfähigkeit
- Wirtschaftliche Stärke ist entscheidend für die Souveränität Europas
- Dringender Handlungsbedarf in Bürokratieabbau, Binnenmarkstärkung und Freihandelsagenda
Wer ist betroffen?
- Europa
- Wirtschaft
- EU-Gesetzgebung
Zahlen/Fakten?
- Europa muss wirtschaftlich stark sein für Souveränität.
- Fokus auf Abbau von Bürokratie, Stärkung des Binnenmarktes, Freihandelsagenda.
- Systematische Überprüfung der bestehenden EU-Gesetzgebung notwendig.
Wie geht’s weiter?
- Abbau von Bürokratie
- Stärkung des Binnenmarktes
- Einführung einer Freihandelsagenda für Europa
