SPD kritisiert möglichen Gaza-Besuch Klöckners

11. Februar 2026
1 min Lesezeit

SPD kritisiert möglichen Gaza-Besuch Klöckners

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Kontroversen im Gazastreifen

() – Aus den Reihen der SPD kommt scharfe Kritik an einem wohl geplanten Besuch von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) im von besetzten Teil des Gazastreifens.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, sagte der FAZ, ein möglicher Besuch in Begleitung der israelischen Armee wäre ein „eklatantes Signal“. Gaza sei „in großen Teilen zerstört, über eine Million wurden vertrieben, nach Schätzungen von Experten gibt es über 100.000 Tote, davon über 80 Prozent Zivilisten, Hunderttausende hungern“, so Ahmetovic weiter. Der SPD-Politiker kritisierte zudem, dass während der Israel-Reise der Bundestagspräsidentin kein Treffen mit einer offiziellen Vertretung der palästinensischen Seite vorgesehen sei. Ein solches wäre jedoch „nur angebracht“.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt, sagte der FAZ, die Bundestagspräsidentin „fährt nach Gaza, weil sie das Leiden der Menschen dort bewegt“. Es sei „selbstverständlich, dass Klöckner nicht in den von der Hamas kontrollierten Teil des Küstenstreifens fahren“ könne. „Demzufolge blieb, schon aus Sicherheitsgründen, nur die von Israel kontrollierte Zone.“ Hardt hob hervor, Klöckner werde im Gazastreifen „ganz bewusst“ auch Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen treffen. Israel hat zuletzt Maßnahmen getroffen, die die Arbeit zahlreicher NGOs im Gazastreifen künftig erschweren oder ganz unterbinden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Julia Klöckner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kritik an geplantem Besuch von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im Gazastreifen durch SPD
  • Vorwurf, dass kein Treffen mit palästinensischer Vertretung geplant sei
  • Unionsfraktion verteidigt Besuch, verweist auf Sicherheitsgründe und geplante Treffen mit NGOs

Warum ist das wichtig?

  • Wichtigkeit der Wahrnehmung humanitärer Krisen und Unterstützung für Zivilisten im Gazastreifen
  • Notwendigkeit eines Gleichgewichts in diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Palästinensern
  • Sensibilisierung für die Rolle internationaler Organisationen und deren Herausforderungen im Konfliktgebiet

Wer ist betroffen?

  • SPD-Bundestagsfraktion
  • Bürger im Gazastreifen
  • Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen

Zahlen/Fakten?

  • über eine Million Vertriebene
  • schätzungsweise über 100.000 Tote, davon über 80 Prozent Zivilisten
  • Hunderttausende Hungernde

Wie geht’s weiter?

  • SPD kritisiert möglichen Besuch von Klöckner im Gazastreifen
  • Keine offizielle Vertretung der Palästinenser für Gespräche vorgesehen
  • Klöckner plant Treffen mit internationalen NGOs im Gazastreifen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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