Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Konflikte und Streikrecht in Deutschland
Berlin () – Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) verlangt angesichts der erneuten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi, das Streikrecht einzuschränken.
Der „Bild“ (Dienstagsausgabe) sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter: „Erst streiken, dann verhandeln – das zerstört Vertrauen. Deutschland braucht dringend ein Gesetz für Fairnessregeln bei Streiks.“ Kampeter warf Verdi eine „verantwortungslose Streikstrategie“ vor. „Ob Streik im Nahverkehr oder im Winterdienst: Viele Beschäftigte hatten schon in der letzten Woche Schwierigkeiten, überhaupt in die Betriebe zu kommen. So nimmt man Schäden und im schlimmsten Fall sogar Körperverletzungen in Kauf“, sagte Kampeter der „Bild“.
Verdi und der Beamtenbund dbb fordern sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Insgesamt geht es um rund 2,2 Millionen Beschäftigte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Steffen Kampeter (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- BDA verlangt Einschränkungen des Streikrechts aufgrund erneuter Warnstreiks von Verdi.
- Steffen Kampeter kritisiert die Streikstrategie von Verdi als verantwortungslos.
- Verdi und Beamtenbund fordern sieben Prozent mehr Einkommen oder mindestens 300 Euro mehr.
Warum ist das wichtig?
- Einschränkung des Streikrechts könnte Vertrauen in Verhandlungen stärken
- Notwendigkeit für Fairnessregeln bei Streiks
- Auswirkungen auf Beschäftigte und öffentliche Sicherheit durch Streiks
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im Nahverkehr
- Beschäftigte im Winterdienst
- Rund 2,2 Millionen Beschäftigte
Zahlen/Fakten?
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Wie geht’s weiter?
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