Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnungsnot in Bayern: Maßnahmen der Grünen
München () – Die Landtags-Grünen in Bayern haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt, um die Wohnungsnot im Freistaat zu bekämpfen. Sie fordern unter anderem eine Leerstandsabgabe, Steuererleichterungen für günstige Vermietungen und eine „Grundsteuer C“ für unbebaute Grundstücke.
Das teilte die Fraktion am Montag mit.
Fraktionschefin Katharina Schulze kritisierte, dass in Bayern rund 300.000 Wohnungen leer stünden, während viele Menschen keine bezahlbare Wohnung fänden. „Wir stoppen diesen Irrsinn“, sagte sie.
Wer Leerstand besitze, brauche eine Genehmigung oder zahle eine Abgabe in Höhe von 30 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zudem sollen „atmende Normen“ in den Bauvorschriften und ein Modellrecht „Schnelles Bauen“ nach baden-württembergischem Vorbild eingeführt werden.
Als dritte Säule ihres Konzepts fordern die Grünen, dass die Staatsregierung ein Konzept vorlegt, um privates und institutionelles Kapital in die Wohnraumförderung zu lenken.
Dazu könnten landeseigene Immobilienfonds oder zweckgebundene Anleihen dienen. Die Aktuelle Stunde zu dem Thema soll am Dienstag, 10. Februar, ab 14 Uhr im Landtagsplenum stattfinden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katharina Schulze (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Landtags-Grünen in Bayern haben ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Wohnungsnot vorgestellt.
- Kritik an 300.000 Leerständen in Bayern und Forderungen nach einer Leerstandsabgabe sowie Steuererleichterungen.
- Einführung von "atmenden Normen" und einem Modellrecht "Schnelles Bauen" wird gefordert.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung der Wohnungsnot in Bayern
- Nutzung von Leerstand zur Schaffung von Wohnraum
- Förderung privater und institutioneller Investitionen in Wohnraumförderung
Wer ist betroffen?
- Menschen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum
- Eigentümer von leerstehenden Wohnungen
- Investoren und Kapitalanleger in der Wohnraumförderung
Zahlen/Fakten?
- 300.000 Wohnungen in Bayern stehen leer
- Abgabe von 30 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete für Leerstand
- Konzept zur Wohnraumförderung durch privates und institutionelles Kapital gefordert
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer Leerstandsabgabe
- Vorlage eines Konzeptes zur Wohnraumförderung durch die Staatsregierung
- Aktuelle Stunde im Landtagsplenum am 10. Februar
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