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Gesundheitspolitik in Wolfsburg: Reformbedarf erkannt
Wolfsburg () – Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Tino Sorge, hat das Klinikum Wolfsburg besucht. Dabei informierte er sich über die vor vier Jahren neu eröffnete Kinderklinik und die medizinische Versorgung der jüngsten Patienten, wie die Stadt Wolfsburg mitteilte.
Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Klinikumsdirektor André Koch nutzten den Besuch, um auf strukturelle Probleme im Krankenhausfinanzierungssystem hinzuweisen.
Sie forderten tiefgreifende Reformen bei der Finanzierung, weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit für kommunale Kliniken. Die aktuellen Finanzierungsstrukturen müssten kritisch überprüft werden.
Weilmann betonte, dass die Umsetzung von Qualitätsstandards nicht allein den Kommunen überlassen werden dürfe.
Koch verwies auf den Fachkräftemangel und die Notwendigkeit guter Arbeitsbedingungen. Beide erwarteten vom Bundesgesundheitsministerium ein Reformpaket für eine langfristig sichere Gesundheitsversorgung.
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